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Brustkrebs-Früherkennung

Rosa Schleife am Stadtweinhaus

Münster

Jährlich erkranken rund 75.000 Frauen neu an Brustkrebs. Im Brustkrebsmonat Oktober wird ihrer nicht nur gedacht, sondern auch auf die Prävention hingewiesen. Eine rosa Schleife am Stadtweinhaus erinnert an den Brustkrebsmonat.

Prof. Dr. Walter Heindel, Prof. Dr. Stefanie Weigel, Oberbürgermeister Markus Lewe und Simona Carmen Spital (v.l.) verweisen auf die rosa Schleife, die seit Montag am Stadtweinhaus auf die Brustkrebs-Früherkennung aufmerksam macht. Foto: Stadt Münster/Meike Reiners

„Pink Ribbon“ ist weltweit das Symbol für den Kampf gegen Brustkrebs. Um auf die Möglichkeiten der Früherkennung aufmerksam zu machen – und als Zeichen der Solidarität mit Betroffenen – präsentierten Oberbürgermeister Markus Lewe und Prof. Dr. Walter Heindel, Direktor der Klinik für Radiologie und Leiter des Referenzzentrums Mammographie, im „Brustkrebsmonat Oktober“ die rosa Schleife am Stadtweinhaus.

Brustkrebs ist mit etwa 2,3 Millionen Neuerkrankungen pro Jahr inzwischen die häufigste Tumorerkrankung weltweit. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin erkranken in Deutschland jährlich rund 75.000 Frauen neu an Brustkrebs, heißt es in einer städtischen Pressemitteilung. Mit zunehmendem Alter steige das Risiko. Mehr als 18.000 Frauen sterben demnach jedes Jahr an dieser Erkrankung.

Bessere Chance auf Frühdiagnose

Die systematische Früherkennung durch ein Mammographie-Screening ist neben der Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten entscheidend im Kampf gegen das Mammakarzinom. Frauen, die regelmäßig am Screening teilnehmen, haben eine signifikant bessere Chance auf eine Frühdiagnose, die besser und schonender behandelt werden kann, so die Verwaltung.

Das Referenzzentrum Mammographie am Universitätsklinikum Münster ist eines der fünf Referenzzentren in Deutschland.

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