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Masterplan für Sportanlage Sentruper Höhe

Runderneuerung für den Sportpark

Münster

Sportlich, sportlich: Nicht weniger als eine umfassende Modernisierung ist für den Sportpark Sentruper Höhe geplant. Der sogenannte Masterplan, den der Sportausschuss jetzt beschlossen hat, betrifft aber nicht nur Sportler – sondern auch Kinder und Gärtner.

Von Pjer Biederstädt

Mit einem Masterplan soll der Sportpark zu einer attraktiven Sport- und Freizeitlandschaft gemacht werden. Foto: Oliver Werner

Der Sportpark Sentruper Höhe soll umfassend modernisiert werden. Einstimmig hat der Sportausschuss am Dienstagnachmittag die Entwicklung eines Masterplans für Münsters Sport-Mekka zwischen Sentruper Straße und Aasee beschlossen.

Gibt der Rat grünes Licht, wird zunächst für 250 000 Euro ein Konzept zur Erneuerung der Sportlandschaft und der Gebäude entwickelt. Der Clou: Weil im Stadtteil Räume für offene Kinder- und Jugendarbeit und die ganztägige Ferienbetreuung fehlen, sollen diese auf dem Gelände inte­griert werden. Außerdem ist die Verlagerung der Gärtnerunterkunft am Vesaliusweg auf das Areal geplant.

Ganzes Areal kommt aufs Reißbrett

Der Sportpark wurde 1960 errichtet. Wer ein Gefühl für die Baufälligkeit der Gebäude bekommen möchte, dem sei ein Besuch der Duschen und Umkleiden empfohlen. Ebenso wenig erfüllen die Gymnastik- und Zweifachsporthalle die heutigen Anforderungen. Die Gebäude auf den neusten Stand zu bringen, wäre „mit einem erheblichen finanziellen Aufwand verbunden“, so steht es in der Beschlussvorlage. Deshalb soll die Errichtung eines neuen multifunktionalen Gebäudekomplexes, der durch einen zentralen Standort alle Bedarfe für sportliche Betätigung, Erholung, Betreuung und Erziehung abdecken könnte, geprüft werden.

Doch nicht nur die Gebäude, das ganze Areal samt Sportstätten soll auf den Prüfstand und neu geplant werden, erklärte Bernd Zerbe vom Sportamt den Ausschussmitgliedern.

Breite Bürgerbeteiligung gefordert

Und der Zeitplan? In den kommenden sechs bis acht Monaten wolle man ein externes Planerteam akquirieren, danach benötige man etwa acht Monate, um mehrere Varianten zu entwickeln, die dann den Bürgern vorgestellt werden sollen, so Zerbe. Mehrere Ausschussmitglieder forderten eine breite Bürgerbeteiligung bei dem Mammutprojekt.

Was die Runderneuerung kosten wird, steht zum frühen Zeitpunkt der Planung in den Sternen. Hedwig Liekefedt mahnte aber schon mal prophylaktisch an, sich jetzt die Zeit zu nehmen, um den Rahmen konkret festzuzurren, „damit die Kosten am Ende nicht wieder davonlaufen“.

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