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Wiedereröffnung nach Umbau

Saturn konzentriert sich auf die Arkaden

Münster

Ende 2021 schloss der Saturn-Markt im York-Center. Das Unternehmen setzt aber weiterhin auf den Standort Münster – und verstärkt nun den Markt in den Arkaden. Dort ist am 7. Juli Wiedereröffnung.

Von Lukas Speckmann

Der Saturn-Markt in den Münster-Arkaden wird am 7. Juli nach zehnwöchigem Umbau wiedereröffnet. Kleines Bild: Christopher Schöne (l.) und Daniel Ringhoff. Foto: Oliver Werner

Der große Elektrofachmarkt war früher eine Sache für die grüne Wiese: gerne ein Neubau im Indus­triegebiet mit vielen Parkplätzen vor der Tür. In Münster geht zumindest Saturn den anderen Weg. Der Saturn-Markt im York-Center an der Grevener Straße wurde Ende des Jahres geschlossen. Der Saturn-Markt in den Münster-Arkaden hingegen übernahm einen Teil der Mitarbeiterschaft, differenzierte sein Angebot und eröffnet nun nach zehnwöchigem Umbau mit leicht vergrößerter Verkaufsfläche.

Christopher Schöne hat diesen Übergang begleitet. Er war einige Jahre lang Geschäftsführer im York-Center, leitete dann kurzzeitig beide Saturn-Märkte und ist nun seit Anfang des Jahres für den vergrößerten Markt in den Arkaden und das 51-köpfige Team verantwortlich.

Man habe sich an der Grevener Straße nicht mit dem Vermieter einigen können, darum die Konzentration auf das Filetstück in der Innenstadt. Münster sei nach wie vor ein ungewöhnlich attraktiver Standort: „Die Solvenz ist da.“ Bis zu 10.000 Kunden an einem guten Samstag – das spreche für sich.

Flaneure, Touristen und klassische Shopping-Kunden

In den Arkaden habe man es nicht zuletzt mit Flaneuren, Touristen und klassischen Shopping-Kunden zu tun, die sich nach dem Schuhkauf in der Ludgeristraße auch mal in den Arkaden umsehen und dann am breiten Sortiment hängenbleiben: „Wir leben von Emotionen“, weiß Christopher Schöne. Die besonders gängige Ware – Smartphones, Kopfhörer, Computer – wird nun im Untergeschoss präsentiert.

Kopfhörer sind besonders gefragt, wissen Christopher Schöne (l.) und Daniel Ringhoff. Foto: Oliver Werner

Das Obergeschoss ist für das beratungsintensivere Angebot vorgesehen, berichtet Daniel Ringhoff, der Leiter des Kundenservice – also für die Weißware oder die großen Fernseher. Das große Hifi-Studio gibt es dort nicht mehr, aber die Unterhaltungsabteilung mit DVD und CD gilt als zukunftsfähig; nach Jahren rückläufigen Trends sei jetzt wieder die Neigung zum physischen Datenträger zu beobachten. Sorosch Walijy kümmert sich neuerdings ausschließlich um Geschäftskunden wie Schulen oder Autohäuser.

Wiedereröffnung am 7. Juli

Der Umbau ist in wenigen Tagen abgeschlossen: Zehn Wochen lang wurden ein neuer Fußboden verlegt, die Technik erneuert, die Lampen auf LED umgestellt. Einige Büros und Lagerräume wurden der Verkaufsfläche zugeschlagen, sodass das Angebot auf über 3000 Quadratmetern präsentiert wird. In den drei Eröffnungstagen von 7. bis 9. Juli sei mit einigen Spezialangeboten zu rechnen.

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