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Schluss mit der „Online-Leere“

Initiative fordert mehr Präsenz und Unterstützung für Studierende

Münster

Studieren vor dem winzigen Laptop-Bildschirm – nach drei Semestern wollen das Studierende von 300 Organisationen deutscher Hochschulen nicht länger hinnehmen. Sie bilden die Initiative „OnlineLEERE“, der sich auch Studierende der WWU angeschlossen haben.

Von Karin Völker

Anne Steffen und Mareike-Beatrice Stanke (v.l.), hier vor der Statue des Unigründers Franz Freiherr von Fürstenberg, vertreten die Initiative „Online-Leere“ an der Universität Münster. Foto: privat

Mareike Beatrice Stanke, drittes Master-Semester Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU), ist im vergangnen Jahr ganz bewusst von Mainz nach Münster zum Master-Studium gewechselt. Hohe Forschungsexpertise in ihrem Schwerpunktbereich Alte Geschichte, außerdem sei es gut, eine neue Universität und Stadt kennenzulernen, sagt die Studentin zu ihrer Motivation. Beides hat sie bisher kaum wahrgenommen – und Mareike-Beatrice Stanke und einige ihrer Kommilitonen sind es leid. Sie haben sich der bundesweiten Initiative „OnlineLEERE“ angeschlossen, rund 300 Organisationen von Hochschulen aus ganz Deutschland sind dabei und haben jetzt einen offenen Brief an die verantwortlichen Politiker in Bund und Ländern verfasst, der mit Blick auf die Pandemie eine dezidierte Planung und bessere Unterstützung für Studierende fordert, wie Stanke zusammenfasst. „Unser Zusammenschluss hat eine Forderung: Lassen Sie uns studieren!“ So lautet der zentrale Appell, auf den die Initiative, so Stanke, noch keine Reaktion erhalten hat.

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