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Corona-Impfungen

Schulungsmarathon für Apotheker erfolgreich gestartet

Münster

Zur Corona-Impfung in die Apotheke statt zum Arzt: Das soll schon bald möglich sein. In Münster sind deshalb jetzt Schulungen für Apothekerinnen und Apotheker gestartet.

Auch Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening nahm am Wochenende an einer der ersten Praxis-Schulungen zu Corona-Impfungen in der Apotheke teil. Hier setzt sie gerade eine Impfung in einen sogenannten Impftrainer, der der Struktur des menschlichen Oberarmes nachempfunden ist. Foto: Peter Leßmann

Die ersten Spritzen sind gesetzt – bisher ist es zunächst noch eine Kochsalzlösung: Die Vorbereitungen für Corona-Impfungen in den öffentlichen Apotheken laufen auf Hochtouren. Am Wochenende fanden die ersten nötigen Praxisschulungen statt. Die ersten 100 Apotheker sind im praktischen Teil nun fit fürs Impfen.

In einem regelrechten Kraftakt hat die Apothekerkammer Westfalen-Lippe laut Pressemitteilung bis Ende Januar 60 Schulungstermine mit jeweils bis zu 20 Apothekerinnen und Apothekern auf die Beine gestellt. Ein Großteil der Termine für insgesamt 1200 Teilnehmer ist nahezu ausgebucht. Hinzu kommen jene, die die Praxisschulung bereits in einem Impfzentrum oder in einer Arztpraxis durchlaufen haben und diejenigen, die bereits gegen Grippe impfen dürfen. „Sollte am Ende jede zweite Apotheke im Bedarfsfall Corona-Impfungen anbieten, wäre das ein echter Booster für die Impfkampagne in Westfalen-Lippe“, erklärt Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening.

Manschette ersetzt den Oberarm

Nach praktischen Hinweisen zur Aufklärung und zur Vorgehensweise im Falle allergischer Reaktionen der Patienten nach der Impfung geht es ans Impfen selbst: „Zunächst wird das Setzen der Spritze mit einem sogenannten Impftrainer geübt – einer Manschette, die um den Oberarm gelegt wird und deren Struktur dem menschlichen Gewebe nachempfunden ist“, erklärt Overwiening, „Doch am Ende setzen die Teilnehmenden sich gegenseitig je eine Spritze in den Arm – gefüllt mit Kochsalzlösung.“

Das freilich ändert sich Anfang Februar: Dann nämlich sollen die Apotheken ins reale Impfgeschehen eingreifen können – mit den echten Impfstoffen von Moderna, Biontech & Co.

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