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Festakt zum 100-jährigen Bestehen des Studieren­denwerks

Seit einem Jahrhundert der Anker der Studierenden

Münster

Herzlichen Glückwunsch! Gratulationen en masse gab es beim Festakt zum 100-jährigen Jubiläum für das Studierendenwerk Münster.

Von Pjer Biederstädt

Feierten den 100. Geburtstag des Studierendenwerks (v.l.): Dr. Jens Schröder (Arbeitsgemeinschaft Studierendenwerke NRW), Dr. Christoph Holtwisch (Geschäftsführer des Studierendenwerks Münster), FH-Präsident Prof. Dr. Frank Dellmann, Ina Brandes (NRW-Wissenschaftsministerin), Stefan Grob (stv. Generalsekretär DSW), Oberbürgermeister Markus Lewe, Prof. Dr. Johannes Wessels (WWU-Rektor) Foto: Pjer Biederstädt

„Sie helfen so vielen Studierenden, einfacher durch den Tag zu kommen – das macht Sie unersetzlich.“ Mit diesen Worten bedankte sich NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes (CDU) am Donnerstag beim Studierendenwerk Münster.

Anlass war der Festakt zum 100-jährigen Jubiläum, zu dem neben der Ministerin weitere Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft in den festlich geschmückten Saal in der Mensa am Aasee gekommen waren.

Dr. Christoph Holtwisch, Geschäftsführer des Studierendenwerks, bedankte sich im Namen der gesamten Belegschaft für die Anerkennung. In seiner kurzweiligen Rede skizzierte er den Weg der Einrichtung vom „Ruderboot zum Tanker“ im letzten Jahrhundert. Er warb bei Oberbürgermeister Markus Lewe und Ina Brandes mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen, wie dem Wettbewerb mit Investoren um Wohnraum oder die allgemeinen Preissteigerungen, um Unterstützung, „damit studieren weiter vom Können und nicht vom Portemonnaie abhängt.“

NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes gratulierte dem Studierendenwerk zum 100. Geburtstag in einer Festrede. Foto: Pjer Biederstädt

Lewe betonte, dass ohne das Studierendenwerk kein attraktives studentisches Leben möglich sei, und verriet, dass er sich manchmal inkognito in die Mensa schleiche – „so gut ist das hier“. Was beim Dinner nach dem offiziellen Teil serviert werde, sei aber nicht das, was am Mittag übrig geblieben sei, versicherte Holtwisch.

Dr. Christoph Holtwisch ist seit eineinhalb Jahren Geschäftsführer des Studierendenwerks Münster. Foto: Pjer Biederstädt

Nach einem Musik-Happen des Studentenorchesters zeigte der Verwaltungsratsvorsitzende Fabian Bremer, warum die Einrichtung auch in den nächsten 100 Jahren wichtig sein wird. Das Klischee vom lang schlafenden Studenten sei verblasst, Leistungsdruck und stagnierende finanzielle Hilfe prägten das Studium stattdessen. „Dass die Studierendenschaft noch nicht kollabiert ist, liegt am Studierenwerk.“

Das Studentenorchester spielte beim Festakt des Studierendenwerks. Foto: Pjer Biederstädt
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