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Sommerakademie im Kap.8

Sommerakademie für Kunstfreunde

Münster-Kinderhaus

„Kunst am Rand“ war 2018, in diesem Jahr gibt es im Kap.8 eine Sommerakademie.

Katrin Jünemann

„Ins Tal“, die Arbeit der münsterischen Künstlerin Nikola Hamacher zu „Kunst am Rand“, bleibt in Kinderhaus. Sie bereichert auf poetische Weise die Scheunenwand am Zugang zum Hof von Gut Kinderhaus. Foto: kaj

Eine poetische Kreation bleibt von „Kunst am Rand“, der Open-Air-Ausstellung des vergangenen Sommers. Im Durchgang zum Hof von Gut Kinderhaus hat die Arbeit „Ins Tal“ der münsterischen Künstlerin Nikola Hamacher ihren endgültigen Platz gefunden. Die Oberfläche sei besonders widerstandsfähig, berichtet die Künstlerin.

In diesem Jahr wird es zwar keine neue Auflage der Open-Air-Ausstellung in Kinderhaus geben, dafür aber in den ersten vier Ferienwochen – vom 15. Juli bis zum 9. August – eine Sommerakademie im Kap. 8 im Atelier des Bürgerhauses.

Jochen Koeniger, Kurator von „Kunst am Rand“, organisiert auch die Sommerakademie, die vom Kap. 8 veranstaltet wird. „Es ist jeder eingeladen, der sich gestalterisch betätigen möchte“, sagte er am Mittwoch.

Vorgesehen sei, so die Ankündigung des Kap. 8, dass sich die Sommerakademie „auch für jüngere Menschen ab 13 Jahren öffnen und damit zu einem generationsübergreifenden Dialog beitragen“ werde.

Vier Wochenkurse werden von montags bis freitags angeboten. Den Bereich Malerei übernimmt der Künstler Thomas Prautsch. Gintare Skroblyte bietet Grafik und Zeichnen an. Bei Jaimun Kim geht es um Plastiken sowie Keramik und bei der Düsseldorfer Künstlerin Johanna Flammer um Mixed Media. „Die Größe der Klassen wird auf circa zwölf Personen begrenzt“, kündigte Jochen ­Koeniger an.

„An den Wochenenden gibt es kürzere Workshops, in denen jeweils eine künstlerische Technik vorgestellt und erprobt wird“, erklärte Koeniger. Über Formenbau und Abgüsse für Kunststein können sich Inter­essierte bei Stefan Rosendahl informieren. Aky Bonn vermittle Techniken der Metallbearbeitung und des Schweißens, so Koeniger. Ein weiterer Workshop sei zur Lithographie geplant, der Dozent stehe aber noch nicht fest.

Zur Sommerakademie wird auch ein Prolog mit der Dresdner Künstlerin Stephanie Lüning gehören: „ein Zwischending aus Workshop und Performance“, erläutert Jochen Koeniger. Die Künstlerin arbeite „performativ“, zum Beispiel mit Schaum oder Eis.

Und es werde auch eine Gruppenausstellung mit Arbeiten oder Impressionen aus der Akademie zum Abschluss geben. Die Eröffnung dieser Werkschau ist für den 9. September (Montag) ab 18.30 Uhr im Kap. 8 im Bürgerhaus vorgesehen. Geplant sei an diesem Abend zudem eine Podiumsdiskussion zu einem künstlerischen Thema, kündigte Jochen Koeniger an.

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