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Hilfsorganisationen organisieren Event

Sommerfest für Geflüchtete aus der Ukraine

Münster

Ein Sommerfest für Geflüchtete aus der Ukraine fand jetzt in der Blücher-Kaserne statt. Einen Tag lang konnten die Menschen ihre Sorgen und Nöte vergessen.

Eine unbeschwerte Feier für Bewohnerinnen und Bewohner der Notunterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine fand jetzt in der Blücher-Kaserne statt. Foto: Johanniter Unfall-Hilfe

Bei bestem Wetter fand jetzt ein Sommerfest in der Blücher-Kaserne statt, einer von der Stadt Münster betriebenen Notunterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine. Das spendenfinanzierte Event gestalteten die Mitarbeitenden der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Arbeiter-Samariter-Bundes gemeinsam mit zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern.

„Die Menschen haben eine unglaublich schwere Zeit hinter sich, und hier in Deutschland steht ihnen eine ungewisse Zukunft bevor“, sagt Nina Avdojan von den Johannitern, die das Projekt leitete. „Mit dem Sommerfest wollten wir den Menschen eine Möglichkeit bieten, für einige Stunden von ihrer Trauer und ihren Sorgen loszulassen.“

Wasserschlacht für Kinder

Der Plan ging laut Pressemitteilung auf: Einen Tag lang feierten die Menschen aus der Ukraine auf dem Gelände der Blücher-Kaserne. Einige von ihnen wirkten aktiv an der Programmgestaltung mit, darunter auch Kinder, die eine Tanzchoreografie aufführten. Highlight für die Mädchen und Jungen aus der Ukraine war eine Wasserschlacht, die bei rund 30 Grad für Abkühlung sorgte.

Die gelöste Stimmung auf dem Sommerfest genossen auch die Mitarbeitenden der Hilfsorganisationen. „Das Engagement der Helferinnen und Helfer ist enorm“, sagt Fabian Ollmert, Teamleiter beim Arbeiter-Samariter-Bund. „Projekte wie dieses sind eine tolle Möglichkeit, den Teamgeist zu stärken.“

Weitere Projekte geplant

Ollmert und seine Kollegen vom Arbeiter-Samariter-Bund und der Johanniter-Unfall-Hilfe planen weitere Projekte, darunter einen Kurs für angehende Handwerker. „Wir möchten Sitzgelegenheiten für das Außengelände aus Europaletten bauen“, sagt er. „Die Männer und Kinder aus der Ukraine sind bereits Feuer und Flamme. Jetzt sind wir auf der Suche nach Menschen, die uns bei der Umsetzung des Projekts finanziell unterstützen.“

Seit Mitte Mai nutzt die Stadt Münster die Blücher-Kaserne zur Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine. Dort und in weiteren Notunterkünften in Hiltrup und Roxel versorgen die Hilfsorganisationen im Auftrag der Stadt insgesamt mehr als 700 Menschen.

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