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Sonderveranstaltung im LWL-Planetarium

Spektakuläre Ansichten des Alls

Münster

Welche Bilder das James-Webb-Weltraumteleskop liefern wird, ist derzeit noch eine große Überraschung. Doch das Rätsel löst das Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde in Münster am Dienstag (12. Juli).

In der Veranstaltung werden Informationen des derzeit leistungsstärksten Weltraumteleskopes vorgestellt, die das Planetarium exklusiv von der ESA erhält. Foto: NASA/ESA

Lange wurde es von der Fachwelt und von Astronomie-Begeisterten erwartet, nun ist es da: Das James-Webb-Weltraumteleskop, kurz „Webb“ oder „JWST“, hat seinen Dienst aufgenommen und sendet erste Bilder. Doch was diese zeigen, verraten die amerikanische Weltraumagentur NASA und die Europäische Weltraumorganisation ESA noch nicht. Erst am Dienstag (12. Juli) wird das Geheimnis gelüftet und die ersten Bilder dieses neuen Teleskopes werden der Öffentlichkeit vorgestellt. Dazu bietet das Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde in Münster am Dienstag um 19.30 Uhr eine Sonderveranstaltung an.

Die Fachleute des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Planetariumsleiter Dr. Björn Voss und Astrophysiker Dr. Tobias Jogler, stellen in der 360-Grad-Projektion im Planetarium das neue Teleskop vor und zeigen seine ersten Bilder. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der NASA und der ESA statt.

Voss und Jogler unternehmen eine Reise ins All zu den Himmelsobjekten, die „Webb“ fotografiert hat. Sie erläutern die wissenschaftlichen Hintergründe und neuen Erkenntnisse, die sich aus diesen ersten Bildern und Daten ergeben. Außerdem werden zusätzliche Informationen, die das Planetarium exklusiv von der ESA erhält, für die Planetariumsgäste dargestellt und eingeordnet. Voss ist sich sicher: „Es wird spektakuläre neue Ansichten des Alls zu sehen geben.“

Leistungsstärkstes Weltraumteleskop

Das derzeit leistungsstärkste Weltraumteleskop ist der Nachfolger des bekannten Hubble-Weltraumteleskops. Im Dezember 2021 war „Webb“ von der Erde gestartet und brauchte sechs Monate, um seine Beobachtungsposition im All zu beziehen, alle wissenschaftlichen Geräte zu testen und in Betrieb zu nehmen. Es sammelt erste Bilder und Daten bestimmter, besonders interessanter Himmelskörper.

Doch was wird auf den ersten Bildern zu sehen sein? Erdähnliche Planeten ferner Sterne? Das Zentrum unserer Milchstraße? Ferne Galaxien am Rande des sichtbaren Universums? Voss sagt: „Wir wissen noch nicht, was wir zu sehen bekommen, aber es handelt sich um das größte Astronomie-Projekt dieses Jahrhunderts.“

Der Eintritt ist frei. Die Platzzahl ist begrenzt. Aus organisatorischen Gründen ist eine Reservierung im Voraus nicht möglich. Platzkarten sind vor Ort an der Museumskasse erhältlich.

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