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Titus Dittmann lädt zu sich nach Handorf ein

Spenden-Matinee im Garten

Münster

Der Vater der Skater-Bewegung in Deutschland, der Münsteraner Titus Dittmann, hat seine eigene Stiftung. Zu Gunsten dieser Stiftung gab es eine Matinee – und münsterische Prominenz kam.

Titus Dittmann zeigt, wo es auf dem Kunstspaziergang noch etwas zu entdecken gibt. Foto: Einblick Fotografie/www.einblickfoto

„Feiern und Fördern“ heißt es, wenn Skate-Aid-Gründer Titus Dittmann nach Münster einlädt. Premiere feierte jetzt „ein neues Charity-Format mit einer­ ­frischen Mischung aus sommerlichem Flair, lockeren Gesprächen und einer ge­hörigen Portion Kunst“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Am vergangenen ­Wochenende hatte der „Vater der deutschen Skateboard-Szene“ die Freunde und Förderer erstmalig in seinen Garten nach Handorf ein­geladen.

Den Gedanken, in den Sommermonaten ein Kunst-Happening zugunsten der Stiftung zu veranstalten, hegte Dittmann schon länger. Der coronabedingte Ausfall 2020 bewog ihn dazu, die Idee einer modern interpretierten Matinee unter dem Motto „Kunst, Cars und kann weg!“ in diesem Jahr anzugehen. Aber die anhaltende Pandemie machte es auch dem neuen Format in der Vorbereitung und Planung alles andere als leicht. Dittmann entschloss sich daher am Ende, der Veranstaltung zum Auftakt einen eher ­privat-familiären und weniger offiziellen Charakter zu geben.

150 Gäste in Titus Dittmanns Garten

Und das kam bei den etwa 150 Gästen – darunter Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Bundestags­abgeordneter Karlheinz Busen sowie die Promis André Gatzke, Lisa Feller, Steffi Stephan, Adam Riese, Toto Heim, Simon Gosejohann, Wolfgang Hölker und Siggi Spiegelburg – „ausnahmslos gut an“, wie es weiter heißt. „Alle waren vom originellen, stilvollen Flair des Events angetan. Und auch mit dem Wetter hatte der Gastgeber Glück. Das für Münster vorhergesagte schwere Unwetter zog knapp vorbei.“

Wie es sich klassisch für eine Matinee gehört, stand die Veranstaltung ganz im Zeichen der Kunst. Passend zu Titus Dittmann drehten sich die Sujets rund um die große Welt der bewegungsorientierten Jugendkultur Skateboarding mit ihren streetart-typischen Gestaltungsformen.

Arrangiert in Form eines sich durch den Garten ziehenden Kunstspaziergangs konnten die Gäste Werke von Sprayart-Artist Dennis Klapschus neben denen von Altmeister Otmar Alt er­leben.

Für viele war es eine Überraschung: Auch Gastgeber Dittmann, der in seiner Ansprache an die Gäste betonte, wie sehr er sich für Kunst und Gestaltung begeistere, stellte einige seiner eigenen Werke aus. Dittmanns Stiftung ist in 18 Ländern mit über 25 Projekten aktiv.

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