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Sechs Märkte in Münster geplant

Stadt stellt die Weichen für Rückkehr der Weihnachtsmärkte

Münster

Da kann Weihnachten ja kommen: Die Stadt Münster hat am Mittwoch entschieden, in die Planung für sechs Weihnachtsmärkte in der City einzusteigen.

Münster Weihnachtsmärkte, hier der Lichtermarkt am Lambertikirchplatz, feiern ein Comeback. Foto: Oliver Werner

Sechs individuelle Weihnachtsmärkte, rund 300 Stände insgesamt: Am Mittwochnachmittag sind im Rathaus die ersten Weichen für die münsterische Adventszeit 2021 gestellt worden. Demnach sollen für eine möglichst weihnachtliche Atmosphäre zwischen Aegidiimarkt, Spiekerhof, Überwasserkirchplatz und Lamberti die grundsätzlichen Veranstaltungsplanungen von 2019 reaktiviert werden – dies jedoch unter den dann gültigen Regeln der Coronaschutzverordnung und inklusive einer weiteren Marktfläche am Harsewinkelplatz.

„Wir wollen in diesem Jahr den Menschen wieder die vorweihnachtliche Tradition der Weihnachtsmärkte zurückgeben. Im Moment sieht es hierfür gut aus, die Impfbereitschaft der Bevölkerung hat dafür indirekt die Grundlage gelegt“, begründet Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer die aktuelle Festlegung der Stadt Münster.

Im vergangenen Jahr waren die Weihnachtsmärkte in Münster wenige Wochen vor der Eröffnung abgesagt worden.

Stadt geht in die Detailplanung

Das Ordnungsamt hatte gemeinsam mit Münster Marketing die organisierenden Gruppen und Ämter zum Vorbereitungstermin eingeladen. Fritz Schmücker (Münster Marketing) bekräftigte während der Sitzung: „Wir können uns nun auf den Weg in die Detailplanung machen.“

Diese sieht aufgrund der pandemischen Lage umfassende Hygiene- und Sicherheitskonzepte vor, die in den kommenden Wochen individuell für jeden einzelnen Weihnachtsmarkt erarbeitet und angepasst werden sollen. Was Stadt und Organisationen trotz aller Vorkehrungen und Schutzmaßnahmen nicht beeinflussen können, sind die Infektionslage und die entsprechenden politischen Entscheidungen von Bund und Land im November und Dezember. Die aktuelle Coronaschutzverordnung lässt Veranstaltungen dieser anvisierten Größenordnung zu.

Umsetzung "nicht garantieren"

Wie schnell sich die Lage verändern kann, hat das vergangene Jahr gezeigt. Dort waren die Weihnachtsmarktplanungen bereits weit fortgeschritten, mussten dann jedoch Ende Oktober aufgrund massiv gestiegener Ansteckungszahlen schlagartig beendet werden.

„Wir können zwar auch in diesem Jahr die Umsetzung aller Pläne nicht garantieren“, so Ordnungsamtsleiter Norbert Vechtel, „wir versprechen aber, dass wir alle nötigen und uns möglichen Rahmenbedingungen zur Realisierung gemeinsam mit den Veranstaltern schaffen werden.“

Eigenes Hygienekonzept

Lässt es die pandemische Lage zu, finden die Weihnachtsmärkte vom 22. November bis zum 23. Dezember 2021 statt – Betriebszeiten sollen freitags und samstags von 11 bis 21 Uhr, sonntags bis donnerstags von 11 bis 20 Uhr möglich sein. Nach aktuellem Stand sind dann auch stichprobenartige Kontrollen der 3G-Regeln nötig. Wie diese umgesetzt werden können, soll bis Anfang Oktober geklärt sein. Dann findet das nächste Planungstreffen statt. Bis dahin werden die Hygiene- und Sicherheitskonzepte durchgeplant.

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