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Standortsuche ohne Erfolg

Münsters Stadtmodell hat keine Heimat

Münster

Das Münster-Modell stellt die Stadt im Kleinen dar und gewährt einen interessanten Überblick. Aber es gibt ein Problem: Ein dauerhafter Standort für das Modell ist nicht in Sicht.

Von Dirk Anger

Für das Münster-Modell wird immer noch ein dauerhafter Standort gesucht. Foto: Matthias Ahlke

Das Münster-Modell bleibt weiterhin heimatlos. In seiner Sitzung am Mittwoch musste der Rat zur Kenntnis nehmen, dass es für das Stadtmodell mit seinen 85 Platten immer noch keinen festen Platz gibt. Die ursprünglich angedachte Unterbringung im Keller unter dem Stadthaussaal kommt aus Sicht des Stadtplanungsamtes nicht in Betracht.

Die baulichen Gegebenheiten dort lassen ein „Schaulager“ nicht zu, wie es heißt. Eine öffentliche Nutzung im Rahmen von kleinen Veranstaltungen würde einen unverhältnismäßigen Aufwand bedeuten, wie sich aus dem Beschluss ergibt. Demnach müssten unter anderem Beleuchtung, Belüftung, Rettungswege und Barrierefreiheit entsprechend angepasst oder hergestellt werden.

Modell hat Wert von 300.000 Euro

Auch eine Unterbringung des Münster-Modells im Salzhof kommt nicht infrage. Die monatliche Miete dort sei sehr teuer, der Standort zu klein, ließ Planungsdezernent Robin Denstorff die Ratsmitglieder wissen.

Das Modell hat nach Einschätzung der Stadt einen materiellen Gegenwert von 300 000 Euro. Wie es nun weitergeht? Beim anstehenden Innenstadtprozess soll über einen dauerhaften und öffentlichkeitswirksamen Standort für das Modell, das den Kernbereich der Stadt im Maßstab 1:500 darstellt, nachgedacht werden.

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