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Nach Auflösung des Pfarreirats von St. Liudger

„Stephanus 2.0“ reagiert empört auf Vorwürfe

Münster

Die Gruppe „Stephanus 2.0“ reagiert empört, auf den Vorwurf, sie verhindere eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Pfarrei St. Liudger. Die kritisierte Homepage der Gruppe sei ein wichtiges Sprachrohr, heißt es.

Von Lukas Speckmann

Die St.-Stephanus-Kirche in der Aaseestadt Foto: Gerhard H. Kock

Nach der Auflösung des Pfarreirats der Pfarrei St. Liudger (wir berichteten) meldet sich die Gruppe „Stephanus 2.0“ zu Wort: Man sei fassungslos über den Vorwurf des Pfarrverwalters, Weihbischof Dr. Stefan Zekorn, dass die Zusammenarbeit im Pfarreirat letztlich an „Stephanus 2.0“ gescheitert sei.

Der zentrale Vorwurf, die Homepage „www.nichtmituns.online“ verbreite „rufschädigende Äußerungen“ und stelle „Sachverhalte in der Öffentlichkeit nachweislich falsch oder polemisch dar“, werde entschieden zurückgewiesen, heißt es in einer Pressemitteilung der Gruppe. Es gebe keine rufschädigenden Äußerungen: Ein mit dem Redaktionsteam der Seite vereinbartes Treffen hätte den Sachverhalt aufklären sollen, sei aber kurzfristig abgesagt worden, heißt es weiter.

Pauschal die Abschaltung gefordert

In der Mitteilung wird die Bedeutung der seit November betriebenen Homepage für „Stephanus 2.0“ unterstrichen: Sie „ist ein Sprachrohr für alle, die mit den Geschehnissen nicht einverstanden sind. Wobei es um viel mehr geht als die Abberufung unseres ehemaligen Pfarrers.“ Man setze sich vielmehr für „eine menschenfreundliche, wahrhaftige Kirche ein“. Die Pfarreirats-Mehrheit habe moderierte Gespräche über die Website abgelehnt und pauschal die Abschaltung gefordert. Im Gegensatz zur zurückgetretenen Mehrheit des Pfarreirats seien die Mitglieder von St. Stephanus weiterhin gesprächsbereit.

Auf der Homepage werden die Vorgänge aus Sicht von „Stephanus 2.0“ ausführlich geschildert. Die Stellungnahme wurde (Stand Sonntagabend, 18 Uhr) von 149 Personen unterzeichnet.

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