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Straßenfest der Finkenstraße

Die Premiere gerät zum großen Erfolg

Münster

Erfolgreiche Premiere: Auf der Finkenstraße fand am Wochenende zum ersten Mal ein Straßenfest statt. Und das hat gleich die Erwartungen der Organisatoren übertroffen.

Auf einem rund 150 Meter langen Bereich feierten Anwohner und Gäste gemeinsam in der Finkenstraße. Foto: Klaus Möllers

Ein Fest, das beim ersten Anlauf auf Anhieb funktioniert hat (und das trotz großer „Konkurrenz“ durchs Stadtfest), fand am Samstag auf der Finkenstraße statt. Anwohner hatten es erstmalig organisiert. Sie sprachen im Nachhinein davon, dass etwa 1000 Menschen zwischen dem Beginn um 14 Uhr und dem späten Abend da gewesen sein dürften.

„Finkenfest“ haben die Anwohner ihre Nachbarschaftsparty genannt. Sie sind bei ihrer Planung offenkundig schlau vorgegangen: Weil sich die Finkenstraße weit durch das Kreuzviertel zieht und sich das Publikum gewissermaßen etwas „verlaufen“ hätte, wurde der Feierbereich auf rund 150 Meter begrenzt. So blieben die Wege zwischen Pizza-, Kuchen- und Getränkeständen sowie der Bühne kurz.

Die Erwartungen wurden übertroffen

„Wir sind überwältigt, dass das Fest solch einen guten Zuspruch gefunden hat“, erklärte Philip Nenno von den Organisatoren. Irgendwann seien die Essensstände leer gekauft gewesen, weil man nicht mit so vielen Besuchern gerechnet habe, erzählte er.

Tagsüber, so war zu sehen, kamen auch viele Familien. Für die Kinder war Clown und Luftballonbastler „Zauberboss“ (Frank Boss) engagiert worden, am Nachmittag legte DJ Philipp Mühlen Funk und Soul auf.

Ab dem späten Nachmittag spielten Musiker: Sängerin und Songwriterin Niki, das Duo Twogether (Markus Münsterteicher und Ronald Mevert) sowie Paul McCarthys Crosstown (Paul McCarthy, Terry Statham, David Hahne und Sion Prochotta).

Spende für Kinder- und Jugendhospiz

Auch Bezirksbürgermeister Dr. Stephan Nonhoff besuchte das Fest und erklärte auf der Bühne, dass es ihm besonders gefalle, dass Anwohner die Party gemeinsam organisiert hätten. 540 Euro aus Kuchen- und Kaffeeverkauf wird die relativ neue Kneipe Lowinerei laut Philip Nenno auf 1000 Euro aufstocken. Das Geld solle dem Kinder- und Jugendhospiz Königskinder gespendet werden.

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