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Verdi-Aufruf

Streik: Schwierige Betreuung trotz Notgruppen in Münster

Münster

Die Gewerkschaft Verdi hat erneut zu Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst aufgerufen. Auch in Münster blieben am Mittwoch Kitas geschlossen.

Auch in Münster wurde erneut im Sozial- und Erziehungsdienst gestreikt. Foto: dpa (Symbolbild)

Organisationsgeschick war am Mittwoch bei vielen Eltern gefragt, vor allem bei jenen, die erst einen Tag zuvor von dem Kita-Streik in drei der 29 städtischen Kindertageseinrichtungen erfahren hatten. Trotz der Organisation von Notgruppen – „es ist immer schwierig für Eltern, wenn die gewohnte Betreuung wegfällt“, erklärt Ann-Christin Spatzier vom Jugendamtselternbeirat. Komplett geschlossen blieben am Mittwoch die Kitas Albachten, Nienberge-Häger und Wielerort. Sechs Kitas boten laut Mitteilung der Stadt Münster dafür Notgruppen an.

Die Gewerkschaft Verdi informiere zwei bis drei Tage vor den Streiks, damit Ersatzbetreuung organisiert werden kann, betont Gewerkschaftssekretär Bernd Feldhaus, der am Mittwoch mit 170 Kita-Beschäftigten und Sozialarbeitern aus Münster zur NRW-weiten Kundgebung nach Gelsenkirchen gefahren war. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 16. und 17. Mai, weitere Streiks seien noch nicht terminiert. Gefordert werden bessere Arbeitsbedingungen, eine Höhergruppierung und bessere Weiterbildungschancen.

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