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Krankenhausprojekt in Ghana

Studentin hilft bei Klinikbau

Münster

Mariella Schmidt studiert Medizin in Münster. Doch ihr Engagement gehört einem Krankenhaus, das gerade in Ghana entsteht.

-kv-

Marielle Schmidt (r.), Medizinstudentin aus Münster, engagiert sich für den Bau eines Krankenhauses in Ghana. Hier lädt sie zusammen mit anderen Helfern Spenden in Container, die nach Ghana geschickt werden. Foto: privat

Mariella Schmidt, münsterische Medizin-Studentin im achten Semester hat schon einige praktische Erfahrungen hinter sich. Ihr praktisches Jahr möchte sie am liebsten abseits des deuten Gesundheitssystems absolvieren.

Sie unterstützt seit geraumer Zeit den Aufbau eines Krankenhauses in Ghana, der vom im sauerländischen Hemer praktizierenden Arzt Dr. Samuel Okae, der aus dem afrikanischen Land stammt, vorangetrieben wird. Immer, wenn Sachspenden für das Krankenhaus angeliefert werden, hilft Mariella Schmidt beim Verladen in Container.

Prinzip der Solidaritätsmedizin

Das Krankenhaus nicht weit von der Hauptstadt Accra soll nach dem Prinzip der Solidaritätsmedizin arbeiten. „Das bedeutet, dass zahlungskräftige Patienten die Behandlung armer Menschen, speziell Schwangerer und kleiner Kinder, mitfinanzieren“, beschreibt die Münsteranerin das Prinzip. Der Krankenhausbau, wo auch hochklassige medizinische Behandlungen angeboten werden sollen, schreite voran, „die Innenausstattung ist schon weit gediehen“, sagt Mariella Schmidt, die für mehr Unterstützung für das Projekt wirbt. Das Krankenhaus soll neben Orthopädie und Unfallmedizin vor allem im Bereich der Geburtshilfe und Kindermedizin arbeiten. Die Säuglingssterblichkeit in Ghana sei um ein Vielfaches höher als in Deutschland, sagt Schmidt.

Die Studentin freut sich über Interesse unter E-Mail: mariella.schmift@gmx.de. Mehr Informationen über das Projekt finden sich unter www.krankenhaus-ghana.com.

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