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Besonders schwere räuberische Erpressung

Täter sprühten Reizgas

Münster

Das Landgericht verhandelt einen besonders schweren Fall von räuberischer Erpressung. Das Verbrechen ereignete sich im Umfeld der zentralen Unterbringung für Geflüchtete in Gremmendorf.

Das Landgericht verhandelt einen besonders schweren Fall von räuberischer Erpressung – unter anderem sollen die Täter Reizgas versprüht haben. Foto: Friso Gentsch

Vor der dritten Großen Strafkammer am Landgericht ist gegen einen 22-jährigen algerischen Angeklagten wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung das Verfahren eröffnet worden. Zusammen mit einem gesondert Verfolgten soll er im Mai dieses Jahres vor einem Supermarkt am Albersloher Weg einer 66-jährigen Münsteranerin die Geldbörse entwendet haben. Die beiden Täter sollen die Frau beim Hantieren mit Wechselgeld, Einkäufen und Fahrradschloss kurz in gebrochenem Deutsch abgelenkt haben. Währenddessen soll einer der beiden das Portemonnaie aus dem Fahrradkorb entwendet haben. Unmittelbar danach soll der Frau der Diebstahl aufgefallen sein, so dass sie um Hilfe gerufen habe, worauf zwei Passanten nach kurzer Verfolgung die beiden mutmaßlichen Diebe festgehalten hätten. Daraufhin soll der Angeklagte mit Reizgas auf die Dame und die beiden Passanten gesprüht haben, um dann mit der Beute zu flüchten, so die Anklageschrift. Daraufhin hätten Zeugen die Polizei verständigt.

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