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Ärger um Ringeltauben

Zahl der Tauben in Münster deutlich gestiegen

Münster

Die Zahl der Ringeltauben hat sich in Münster in den letzten 25 Jahren nahezu verdoppelt, berichtet ein Nabu-Experte. Das freut nicht jeden: Kot und Gegurre sind für viele Münsteraner ein Ärgernis. Wie kann man diese Situation in den Griff bekommen?

Von Martin Kalitschke

In diesen Wochen erreicht bei den Ringeltauben die Balzzeit ihren Höhepunkt. Dann wird besonders viel und besonders laut gegurrt. Erst ab Ende August wird es dann wieder ruhiger. Foto: Oliver Werner

Die einen verehren Tauben als Friedenssymbol – die anderen sind von ihnen einfach nur genervt. Kaum ist es hell, geht das Gegurre los: auf Dächern und Balkonen, in Bäumen und auf Fensterbänken. Und es wird deutlich mehr gegurrt als noch vor ein paar Jahren. Nach Einschätzung von Peter Hlubek, Vogelexperte beim Naturschutzbund Nabu, gibt es heute in Münster doppelt so viele Ringeltauben wie vor 25 Jahren. Ringeltauben „singen“ nicht nur am lautesten – sie sind auch die am meisten verbreitete Taubenart in Deutschland, über drei Millionen Exemplare soll es bundesweit geben, Tendenz steigend.

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