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Stadtnetze tauschen Schaltanlage aus

Tiefbauverbot im Westen der Stadt

Münster

Im Westen der Stadt gilt zurzeit ein Tiefbauverbot: Am Umspannwerk Klinikum wird eine neue Schaltanlage eingebaut.

Per Kran wurde die neue Schaltanlage in das Umspannwerk an der Schmeddingstraße gehoben. Foto: Stadtwerke/Michael Möller

Umspannwerke erledigen ihre Arbeit für die Stromversorgung geräuschlos und in den meisten Fällen auch unbemerkt. Auch an der Schmeddingstraße bleibt der große Umbau im dortigen Umspannwerk Klinikum im besten Fall unbemerkt. Ein Meilenstein in dem Vorhaben ließ sich jedoch schlecht verbergen: Am Dienstag wurde laut Pressemitteilung das neue Herzstück des Umspannwerks angeliefert: die Schaltanlage.

Schaltanlagen sorgen automatisiert dafür, dass der ankommende Strom in das Netz verteilt wird. Die Stadtnetze Münster betreiben an der Schmeddingstraße das Umspannwerk Klinikum. Umspannwerke sind die Verbindungsstücke zwischen dem überregionalen Hochspannungsstromnetz und dem lokalen Mittelspannungsnetz. Hier wird die Hochspannung aus den Netzen des überregionalen Netzbetreibers Westnetz transformiert und auf Mittelspannung gebracht, damit die Energie in Münsters Mittelspannungsnetz gespeist werden kann. In den kleineren Trafostationen wird diese Mittelspannung wiederum auf die haushaltsübliche Niederspannung, sozusagen ins „Steckdosenformat“, gebracht.

Die alte Schaltanlage hat nach fast 50 Jahren treuen Dienstes das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht. Per Kran wurde ihre Nachfolgerin nun in das Gebäude gehoben.

Um zu verhindern, dass durch Bauarbeiten Stromkabel beschädigt werden, gilt in Münsters Westen für die Dauer der Bauarbeiten ein Tiefbauverbot.

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