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„Marienschule on board!“ mit Skate-Aid

Titus Dittmann besucht skatende Schülerinnen

Münster

Die Corona-Pandemie hat das vergangene Schuljahr geprägt – und es für viele besonders anstrengend gemacht. Ein Skateboard-Projekt soll an der Marienschule jetzt für Abwechslung sorgen. Und dazu gab es gleich noch prominenten Besuch.

Von Lina Probst

Zwei Schülerinnen skaten unter Anleitung eines Skate-Aid-Trainers die portable Mini-Rampe hinunter. Foto: Matthias Ahlke

Auf dem Bunkerparkplatz der Marienschule ist es am Donnerstag Nachmittag ungewöhnlich laut. Hip-Hop-Beats tönen aus einem schwarzen Bluetooth-Lautsprecher während 40 Schülerinnen der siebten und achten Klasse furchtlos über den Asphalt und die portable Mini-Rampe skaten. Natürlich gut ausgestattet mit Helm, Knie- und Ellenbogenschützern.

„Marienschule on board!“ heißt das Projekt, das Lehrerin Kristin Völlmicke und ihr Kollege Julian Kunze leiten. Das Projekt ist in Kooperation mit der Stiftung SkateAid entstanden und auch von ihr finanziert. Die Stiftung wurde 2009 von dem leidenschaftlichen Skateboarder Titus Dittmann initiiert, mit dem Ziel, nationale und internationale Kinder- und Jugendprojekte zu unterstützen.

Skaten als „gute Ablenkung“

„Nach einem langen harten Jahr ist das Skaten für die Schülerinnen eine gute Ablenkung. Sie wachsen hier über sich hinaus“, freut sich Völlmicke. An vier Nachmittagen konnten die Schülerinnen von ihren Skate-Aid-Coaches einiges lernen. Johanna (11) erzählt überschwänglich: „Die Coaches waren echt cool und haben uns viel zugetraut. Ich kann jetzt zum Beispiel auf den Hinterrollen fahren!“ Auch Coach Chris ist begeistert von den Schülerinnen: „Sie lernen super schnell.“

Dann der Auftritt von Titus Dittmann: In einem silbernen Cabrio rollt der Wahlmünsteraner lässig auf den Schulhof. „Skateboarden ist Dünger fürs Gehirn“, erklärt er den jungen Skaterinnen: „Man muss Skateboarder im Inneren sein und sein Ding durchziehen - aber auch Verantwortung tragen wenn es schief geht.“

Die Projektwoche an der Marienschule ist vorbei – die Skateboards werden bleiben. Kristin Völlmicke betont: „Wir werden mit dem Skaten weitermachen. Sei es in Form einer AG, einem offenen Skate-Treff oder Mentoring-Programmen.“

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