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Landtagswahl 2022 

Grüne schicken Paul, Korte und Deppermann ins Rennen

Münster

Die münsterischen Grünen schicken Josefine Paul, Robin Korte und Dorothea Deppermann bei der Landtagswahl 2022 ins Rennen. Ziel der Partei ist es, in allen münsterischen Wahlkreisen das Direktmandat zu holen.

Von Helmut P. Etzkorn

Münsters Grüne wählten am Samstag ihre drei Direktkandidaten für die Landtagswahl: v.l. Josefine Paul, Dr. Robin Korte und Dorothea Deppermann sollen im Mai in den drei Wahlkreisen antreten. Foto: hpe

„Wir haben einen fulminanten Wahlkampf hingelegt, und jetzt werden wir auch noch die schwarz-gelbe Landesregierung ablösen!“ Jörg Rosteck, Vorstandssprecher der Grünen, strahlte am Samstagmorgen zum Auftakt der Kreismitgliederversammlung auf der Open-Air-Terrasse im Jovel Optimismus aus. Ziel sei es nun, möglichst in allen drei Wahlkreisen das Direktmandat zu holen, so Rosteck.

An den Start gehen werden die Grünen zur Landtagswahl mit der Landtagsabgeordneten Josefine Paul (Wahlkreis 83 Münster I – Steinfurt IV), dem Ratsmitglied Dr. Robin Korte (Wahlkreis 84 Münster II) und Dorothea Deppermann (Wahlkreis 85 Münster III – Coesfeld III), die sich in einer Kampfabstimmung im zweiten Wahlgang gegen Dean Tucker durchsetzte.

Josefine Paul fordert „Aufbruch“

Josefina Paul forderte „einen Aufbruch in unserem Land“, dazu gehörten ein konsequenter Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit. Den Schwung aus der Bundestagswahl müsse man nun mitnehmen nach NRW, um im Mai 2022 möglichst alle drei Direktmandate in Münster gewinnen zu können. Für Münster und NRW verkündete sie ein „Ende der Mobilitätsvorteile für das Auto“, die Armut vieler Kinder im Land sei „eine Schande“, faire Bildungschancen für alle seien unabdingbar.

Robin Korte will helfen, die soziale Spaltung im Land zu überwinden. Aktuell, so Korte bremse die Landesregierung den Kampf gegen den Klimawandel aus. Diese Politik gehöre „in die Geschichtsbücher verbannt“. Für Münster wünscht er sich eine „echte Verkehrswende“, derzeit würde „die Flut an Autos die Lebensqualität in der City ersticken“.

Deppermann will Beschwerdestelle gegen Polizeigewalt

Dorothea Deppermann möchte als Abgeordnete im Landtag die Digitalisierung besonders auch in der Verwaltung und im Bereich der Schulen nach vorn bringen. Beim Thema Sicherheit und Ordnung wünscht sie sich eine unabhängige Beschwerdestelle gegen Polizeigewalt.

Delegierte und deren Vertreter des Kreisverbandes Münster für den Bezirksverband Westfalen sind Anne Herbermann, Joanna Delicaris, Josefine Paul, Dorothea Deppermann, Maria Klein-Schmeink, Annika Bürger, Jule Heinz-Fischer, Sonja Völker, Leandra Praetzel, Julia Schick, Anja Kallfelz, Hedwig Wening, Florian Wüpping, Noah Rothe, Jan Wiemers, Harald Wölter, Leon Herbstmann, Ulrich Kathöfer, Oliver Koch, Steffen Dennert, Fabian Müller, Robin Korte, Rainer Bode und Ilka Sander-Maas.

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