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„Münsterhack“ geht am Freitag und Samstag in die fünfte Ausgabe

Tüfteln für eine lebenswertere Stadt

Münster

Am Wochenende treffen sich in Münster wieder Vertreter aus der Tech-Szene, um an digitalen Lösungen für den Alltag zu tüfteln. Nicht wenige der über 100 erwarteten Teilnehmer dürften dabei auf einen ähnlichen Erfolg wie den mittlerweile auf der Promenade umgesetzten „Leezenflow“ hoffen. 

Schon viele gute Ideen, die aus dem „Münsterhack“ entsprangen, konnten in der Praxis umgesetzt werden. Prominentestes Beispiel ist der „Leezenflow“ auf der Promenade. Am Freitag und Samstag wollen über 100 Teilnehmer ähnliche Erfolgsgeschichten austüfteln. Foto: Pjer Biederstädt

Wie mache ich meine Stadt mit Prototypen, Software und Apps noch lebenswerter? Engagierte Personen aus der Tech-Szene der Region erarbeiten dazu am Freitag und Samstag (24./25. September) wieder Lösungen und Prototypen beim fünften „Münsterhack“.

Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Mentoren treffen sich dazu am Wochenende am Hafen in Münster. Interessierte Bürger können die Abschlussveranstaltung am Samstag ab 18 Uhr als Livestream auf www.muensterhack.de. verfolgen und über den Publikumspreis abstimmen, wie die Co-Veranstalter vom Digital Hub „münsterLAND“ ankündigen.

36 Stunden konzentrierte Arbeit

Beim „Münsterhack“ bringen die Teilnehmer ihre Ideen selber mit und finden sich nach einem „Ideenpitch“ am Freitagmorgen zu Beginn in kleinen Teams zusammen, um anschließend fokussiert in 36 Stunden ihre Ideen in die Tat umzusetzen.

Eine hochkarätige Jury, unter anderem mit LVM-Vorstand Marcus Loskant und dem Smart-City-Chef der Stadt Münster, Dr. Andre Wolf, bewertet die Lösungen nach Innovationsgrad, Umsetzbarkeit, Wiederverwertung und Nachhaltigkeit sowie Nutzen für den Standort Münster. Für die besten Teams gibt es Geld- und Sonderpreise zu gewinnen.

Nutzung offener Datensätze

Eine breite Unterstützerlandschaft aus lokalen Unternehmen ermöglicht den „Münsterhack“ durch Sponsoring und die Bereitstellung von offenen Datensätzen, etwa über das offizielle Open-Data-Portal der Stadt Münster.

Im fünften Jahr des Hacka­thon blicken die Organisatoren von Digital Hub „münsterLAND“ und „items“ GmbH auch zurück und hoffen, dass neben neuen Lösungen Bestehendes aufgegriffen und weiterentwickelt wird.

Mitorganisator und Initiator Sebastian Köffer, Geschäftsleiter des Digital Hub: „In den vier vergangenen Ausgaben und auch bei anderen Hackathons sind inzwischen so viele gute Lösungen entstanden, dass es nun nicht immer darum gehen sollte, etwas komplett Neues zu schaffen, sondern bestehende Lösungen zu kombinieren oder für Münster zu adaptieren.“

Für produktive Atmosphäre ist gesorgt

Für eine produktive Arbeitsatmosphäre ist jedenfalls gesorgt. „Unser Ziel ist, dass es den Teilnehmenden in den 36 Stunden an nichts fehlt, sodass sie sich voll auf die Umsetzung der Ideen fokussieren können“, ergänzen Ralf Leufkes und Alexander Sommer aus dem Innovationsteam der „items“ GmbH.

Wie im Vorjahr gibt es im Anschluss an den Hackathon die Möglichkeit für die Teams, im Rahmen des „Solution Enabler“-Programms 3000 Euro Förderung zu erhalten. Ziel des Programms ist es, Lösungen des „Münsterhack“ schnell in Münster zu testen. Dazu werden die Teams über sechs Monate durch das Organisationsteam und die freiwillig tätigen Mentoren begleitet.

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