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Stop-and-Go in Münster

Über diese Stellen ärgern sich unsere Leser

Münster

Wie sehen unsere Leser die Stausituation in Münster? Wir haben nachgefragt, hier sind einige Antworten:

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Engstelle Albersloher Weg.  Foto: Repoehler

Lena Verst : „Ich fahre jeden Morgen mit dem Bus von Roxel in die Stadt und mittlerweile müssen alle Roxeler einen Bus früher nehmen. Grund dafür: An der Haltestelle „Deipenphor“ ist eine Fußgängerampel, die alle 1 bis 2 Minuten von den Rad- und Fußgängern betätigt wird, um die Straße zu überqueren. Dadurch schaltet die Ampel alle 2 Minuten um und der Verkehr staut sich bis nach Roxel. Das ist echt sehr ärgerlich, da der Bus dadurch 10 - 15 Minuten länger braucht. Und das Blödeste daran ist, dass es genau an dieser Stelle eine Unterführung gibt, mit der sich das Dilemma verhindern ließe, doch leider sind die 100 Meter Umweg für die Radfahrer wohl zu viel verlangt.“

Eric Schrader : „Ort: Ostmarkstraße, insbesondere morgens und ab nachmittags starkes Verkehrsaufkommen. Auffällig hoher Anteil an Schwerlast-LKW! (etwa 8 pro Minute). Starker Rückstau in Richtung Ring und umgekehrt. Unerträglich! Durch die Bebauung sehr starke Lärmbelästigung.“

Oliver Meng: „ Ich fahre immer morgens von Havixbeck kommend durch Gievenbeck (Rüschhausweg, Apfelstädtstraße, Correnstraße); am Sportpark Gievenbeck gibt es ab Waldorfschule einen Rückstau bis zum Kreisverkehr; heute morgen war (mal wieder) rund um das Coesfelder Kreuz nach Münster rein alles dicht, man kam kaum auf den Ring drauf (Fahrtrichtung „gegen die Uhr“). Auch die Moltkestraße, Richtung Ludgerikreisel ist seit 3 - 4 Wochen morgens immer so dicht, dass es teilweise Rückstau bis zum Aasee gibt.

Meine Fahrtzeit morgens (07.30 Abfahrt) betrug jetzt für ein und die selbst Strecke in den letzten 2 - 3 Wochen zwischen 25 und 60 Minuten. Unabhängig vom Wetter, Baustellen gibt es auf der Strecke momentan nicht.

Raus aus Münster ist es im Feierabendverkehr (17/18 Uhr) immer schwierig, erst einmal in den Kreisel zu kommen (z. B. von der Königsstraße aus), Grund dafür sind aber vor allem die Radfahrer, die sich im Halbdunkeln rechts an den langsam fahrenden Autos vorbei drängeln, und so vielen das Abbiegen aus dem Kreisel nur schwer ermöglichen). Spätestens ab Kreuzung Grevener Str. ist die Steinfurter Str. dicht bis Münster Nord, an der Kreuzung vor dem Ring steht man nicht selten 4-5 Ampelphasen.

Melanie Knappe : „Wenn ich als Pendlerin jeden morgen mit dem Auto von Hiltrup-West zum Zentrum Nord fahre, staut es sich in Richtung Münster jeden Tag immer an den gleichen Stellen:

- an der Kreuzung am Merkureck in Höhe des Herz-Jesu-Krankenhauses (Ursache: sehr lange Rotphase der Ampel)

- beidspurig auf der Hammer Straße vor Trinkgut ( Ursache: Baustelle Siemensstrasse)

- beidspurig auf der Hammer Straße vor der Polizei bis zur Friedrich-Ebert-Straße ( Ursache: rote Welle, war vor Monaten mal eine grüne Welle)

Für 10 Kilometer benötige ich mit dem Auto jeden morgen 30 Minuten Fahrtzeit, bei Regen oft 45 Minuten! Und das, obwohl ich immer erst um 8.30 Uhr in Hiltrup losfahre.

Was mich auch sehr ärgert ist, dass viele Autofahrer in Münster einfach nicht zügig anfahren, wenn die Ampeln Grün zeigen. Die haben die Ruhe weg und fahren noch langsamer, wenn man mal kurz hupt.“

Andreas Müller: „Jeden Morgen staut sich der Verkehr am Ende des Kappenberger Damms in Richtung Innenstadt. Wenn diese Ampel dann überwunden ist, stoppt die nächste Ampel den Verkehrsfluss (Ampel direkt an der Weseler Straße). Die relativ wenigen Autos die vom Inselbogen zur Weseler Strasse fahren, haben durch die Ampelschaltung und ihre lange Grünphase keine Probleme.

– Warum wird die Ampelschaltung nicht verändert?

– Warum sind die Grünphasen so ungerecht verteilt?

- Welcher Politiker wohnt hier im Geistviertel und wird verkehrstechnisch so bevorzugt?“

Simon Werner: „ Wolbecker Straße/Ecke Andreas Hofer Straße (stadteinwärts an der Kanalbrücke). Die neue Ampelschaltung lässt zu wenig Autos rechts abbiegen. Der Geradeausverkehr wird dadurch blockiert und es staut sich bis über beide Brücken rückwärts bis raus nach Wolbeck... jeden Tag.

Thorsten Berg, Everswinkel: „Ich fahre jeden Morgen – jetzt bereits – um 7.05 Uhr (vorher 7.25 Uhr) mit dem Bus (Linie S20) in die Stadt: Die im Fahrplan angegebenen Ankunftszeiten am Hauptbahnhof in Münster (7.29 Uhr bzw. 7.49 Uhr) wurden bislang nicht einen Tag in meinen bisher gut drei Jahren Abonnentendasein eingehalten.

Damit und auch mit der gewohnt „normalen“ Verspätung von 10 bis 15 Minuten könnte ich – und, wie mir versichert wurde, viele der anderen Pendler im Bus – ja noch leben. Doch mittlerweile hat sich die Verkehrssituation soweit verschlimmert, dass der Bus in der Regel mindestens 30 Minuten Verspätung auf einer Strecke von nur 18 Kilometern von Everswinkel bis zum Hauptbahnhof Münster einfährt.

Aus meiner Sicht ist eine bestenfalls „suboptimale“ Verkehrssteuerung dafür verantwortlich, die sich der Reihe nach wie folgt darstellt:

1.) Seitdem die Umgehungsstraße Wolbeck fertig ist, treffen an der Kreuzung Wolbecker Straße/Freckenhorster Straße mehr Fahrzeuge als zuvor geballt auf die Freckenhorster Straße. Die Ampelschaltung bevorzugt die Fahrzeuge aus Richtung Wolbeck. Zudem positionieren sich die Fahrer in ihren Grünphasen in Mehrfachreihen auf der Kreuzung, sodass aus Richtung Everswinkel in deren Grünphase kaum noch Fahrzeuge die Ampel überqueren können. Beides versuracht jeden Morgen kilometerlange Rückstaus auf der Freckenhorster Straße aus Richtung Everswinkel.

2.) Hauptursächlich für die aktuellen Langzeitstaus auf der Wolbecker Straße ist zudem die Verkehrsführung an der Baustelle Wolbecker Straße/Umgehungsstraße: a. Durch die geänderte Ampelschaltung knubbelt sich der Verkehr gerade an diesem Nadelöhr besonders. Von der Umgehungsstraße fahren neuerdings massenweise Autos auf die Wolbecker Straße auf.

Meine Frage: Sind irgendwo östlich der Wolbecker Straße weitere Straßen in die Innenstadt außer der Schillerstraße gesperrt worden? Oder was ist dafür der Grund? b. Die Rechtsabbieger von der Wolbecker Straßer auf die Umgehungsstraße Richtung A43 fließen noch stockender ab als früher. Die komplette Umgehungsstraße sieht von der Brücke aus total voll aus. Woran liegt das?

3.) Der Verkehr nach der Kanalbrücke von der Wolbecker Straße in die Andreas-Hofer-Straße Richtung Schulen fließt nicht zügig ab. a. Die Grünphase kann nur von wenigen Fahrzeugen, die rechts abbiegen wollen, genutzt werden. b. Weil die Abbiegespur zudem viel zu kurz ist, staut sich der Verkehr auch hier weit zurück.

Vor den von mir beobachteten verkehrsplanerischen Maßnahmen floss der Verkehr über die gesamte Strecke von Kreuzung Wolbeck bis zum Hauptbahnhof zwar stockend, jedoch zeitlich bedeutend schneller.“

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