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Besonderes Dienstjubiläum

Marianne Grüneberg arbeitet seit 50 Jahren am UKM

Münster

Besonderes Dienstjubiläum: Marianne Grüneberg arbeitet seit 50 Jahren am Uniklinikum Münster. Und das, obwohl sie schon seit Jahren auch ihre Rente genießen könnte...

Seit 50 Jahren arbeitet Marianne Grüneberg am UKM. Foto: dpa

Dienstjubiläen sind am Universitätsklinikum Münster (UKM) keine Seltenheit. Mehrmals im Jahr werden Beschäftigte für 25 oder sogar 40 Jahre Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet. Doch das hat Marianne Grüneberg längst hinter sich: Seit mittlerweile 50 Jahren arbeitet die gelernte medizinisch-technische Assistentin (MTA) am UKM, 49 Jahre davon in der Kinderklinik, wo sie das Stoffwechsellabor mitaufgebaut hat und bis heute tätig ist.

Eigentlich könnte die 72-Jährige laut einer Pressemitteilung des UKM bereits seit 2016 ihren Ruhestand genießen, doch „mir macht es einfach noch Spaß, und so lange ich gesund und fit bin, mache ich gerne noch ein bisschen weiter“, sagt die UKM-Mitarbeiterin. Aktuell arbeitet sie noch an zwei Tagen pro Wochen für insgesamt zehn Stunden im Stoffwechsellabor der Kinderklinik.

Großer Dank an UKM-Mitarbeiterin

„So unheimlich konstant seiner beruflichen Tätigkeit nachzugehen, dabei aber auch alle Fortschritte und Veränderungen, die es im Laufe der Jahrzehnte gibt, mitzugestalten, ist einfach sehr beeindruckend. Für diese sehr besondere Leistung möchten wir uns ganz ausdrücklich bedanken“, sagt Frank Hermeyer, Leiter des Geschäftsbereichs Personal, in der Mitteilung.

Blumen vom Personalchef für ein besonderes Jubiläum: Marianne Grüneberg und Frank Hermeyer. Foto: UKM/MarcusHeine

Die Mutter eines erwachsenen Sohnes hat bis auf die Zeit des Mutterschutzes bis zum Renteneintrittsalter immer Vollzeit gearbeitet. „Gerade als mein Sohn kleiner war, waren das natürlich auch anstrengende Zeiten, aber mein Mann hat mich immer in allem unterstützt und hält mir noch heute den Rücken frei. Es gab keinen Tag, an dem ich keine Lust hatte, zur Arbeit zu kommen. Heute ist mein Beruf mein Hobby“, sagt sie.

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