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Fahrradstraße

Umgestaltung der Hittorfstraße wird fortgesetzt

Münster

Rote Farbe für die Hittorfstraße: Die Stadt Münster setzt die Arbeiten zur Umgestaltung der Fahrradstraße fort. Vor mehr als einem Jahr hatte die Stadtverwaltung die Umgestaltung zunächst gestoppt.

 

Eimerweise rote Farbe für einen Teil der Hittorfstraße gab es bereits 2020. Am 13. September geht die Umgestaltung zur Fahrradstraße 2.0 nach neuen Standards weiter. Foto: Stadt Münster

Nach mehr als einem Jahr Pause wird die Stadtverwaltung ab Montag (13. September) mit der Umgestaltung der Hittorfstraße zur Fahrradstraße 2.0 fortfahren. Die Stadt informiert in einer Mitteilung darüber, dass mit der Roteinfärbung der Fahrgasse fortgesetzt werde. Zudem werde ein Halteverbot auf der östlichen Seite die Fahrbahn eingeführt. Die Umgestaltung hatte bereits im vergangenen Jahr begonnen, Anwohner hatten jedoch viel Kritik geäußert. Daraufhin wurde die Umgestaltung im August 2020 vorerst gestoppt.

Die Markierung mit roter Farbe erfolgt nach Angaben der Stadt in Teilabschnitten. Dafür werde der entsprechende Bereich jeweils voll gesperrt, die Zufahrt zu dort angrenzenden Grundstücken sei zeitweise nicht mehr möglich. Für die Arbeiten werden bereits ab Donnerstag (9. September) temporäre Halteverbote aufgestellt.

Bauarbeiten sollen eine Woche dauern

Die Hittorfstraße kann je nach Bauabschnitt entweder über die Hüfferstraße oder über die Einsteinstraße angefahren werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich eine Woche dauern. "Durch unterschiedliche Witterungseinflüsse kann es jedoch zu Verzögerungen kommen", teilt die Stadt mit.

Zusätzlich zu den Markierungsarbeiten wird in Höhe des Rottendorfwegs ein Sperrpfosten eingesetzt, der zukünftig den Auto-Durchgangsverkehr ausschließen soll. Dies sei ein Ergebnis der im Frühjahr dieses Jahres durchgeführten Öffentlichkeitsbeteiligung.

Sperrpfosten verhindert Durchfahrt

"Aus der Bürgerschaft ist vermehrt der Hinweis an uns herangetragen worden, dass sich viele Autofahrer nicht an die Anlieger-frei-Regelung halten. Verkehrserhebungen belegen, dass die Hittorfstraße als Durchgangsstraße genutzt wird. Ein Sperrpfosten wird diese Verkehre zukünftig unterbinden", erklärt Michael Grimm, Leiter des Amtes für Mobilität und Tiefbau der Stadt Münster.

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