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Ernüchternde Bilanz der Einzelhändler

„Umsatzeinbußen zwischen 25 und 30 Prozent“

Münster

Zwischen den Umsatzerlösen in diesem Weihnachtsgeschäft und dem vor der Pandemie liegen Welten. Welche Bedeutung die letzten Tage vor dem Fest haben, erzählen Händler in Münsters City.

Von Karin Höller

Karin Eksen, Geschäftsführerin des Handelsverbands NRW Westfalen-Münsterland Foto: Oliver Werner

Die Bilanz der Einzelhändler zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft ist ernüchternd: 25 bis 30 Prozent Umsatzeinbußen im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 hat der Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland in einer Umfrage ermittelt. Als besonders stark betroffene Branchen nennt Geschäftsführerin Karin Eksen die Bereiche Bekleidung, aber auch Spielwaren und Unterhaltungselektronik, die zudem mit erheblichen Lieferengpässen zu kämpfen haben. Eksen: „Bestimmte Wunschprodukte nicht zu bekommen, hat viele Kunden verunsichert.“ Ausgesprochen gut angekommen sei indes die Bändchenregelung zur Erleichterung der Kontrollen bei den Einzelhändlern. Viele der befragten Händler zeigten sich am Mittwoch erleichtert, dass ihnen ein Lockdown wie im letzten Dezember nach den aktuellen Beschlüssen der Bund-Länder-Runde erspart bleibt.

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