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37 Millionen Euro fließen nach NRW

Uni Münster erhält neuen Sonderforschungsbereich

Münster

37 Millionen Euro für die Forschung: Vier Hochschulen in NRW bekommen zur Förderung der Spitzenforschung neue Sonderforschungsbereiche. Zu den vieren gehört auch die Universität Münster.

Die Uni Münster bekommt zur Stärkung der Spitzenforschung neue Sonderforschungsbereiche. Foto: kv (Archivbild)

Zur Stärkung der Spitzenforschung an Hochschulen entstehen an den Universitäten Aachen, Bochum, Köln und Münster ab Sommer 2022 vier neue Sonderforschungsbereiche. Das hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) jetzt entschieden.

Bundesweit werden neun neue Sonderforschungsbereiche eingerichtet. Zunächst über vier Jahre werden sie mit insgesamt rund 111 Millionen Euro gefördert. An die vier neuen Forschungsverbünde in NRW gehen davon mehr als 37 Millionen Euro, heißt es in einer Mitteilung des Wissenschaftsministeriums NRW von Mittwoch. Nordrhein-Westfalen belegt mit nun 69 Sonderforschungsbereichen bundesweit erneut den ersten Platz.

„Die neuen Sonderforschungsbereiche stärken die Grundlagenforschung in Nordrhein-Westfalen. Exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen hier hoch relevante Themen wie virtuelle Lebenswelten oder das Verhalten von Immunzellen. Die Anzahl der erfolgreichen Anträge unterstreicht die enorme Leistungsstärke des Wissenschaftsstandortes Nordrhein-Westfalen“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Forscher arbeiten fachübergreifend zusammen

Sonderforschungsbereiche werden von der DFG mit einer maximalen Dauer von zwölf Jahren gefördert. In den auf Langfristigkeit angelegten Forschungsverbünden arbeiten Forscherinnen und Forscher fachübergreifend in ausgewählten Bereichen der Grundlagenforschung.

Während der klassische Sonderforschungsbereich an einer Hochschule angesiedelt ist, wird die Programmvariante Transregio (TRR) von zwei oder drei Hochschulen gemeinsam getragen. So auch an der Universität Münster, wo gemeinsam mit der LMU München und der Universität Duisburg-Essen ein TRR mit dem Titel „Neutrophile Granulozyten: Entwicklung, Verhalten und Funktion“ entsteht.

Nordrhein-Westfalen stellt mit den 69 Sonderforschungsbereichen ein Viertel der aktuell in Deutschland eingerichteten oder laufenden Forschungsbereiche.

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