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Sommernachtskino

„Bibi und Tina“ mit besonderen Gästen

Münster

Bei „Bibi und Tina – einfach anders“ im Sommernachtskino vor dem Schloss waren am Sonntag zwei besondere Gäste anwesend: Regisseur Detlev Buck und Schauspielerin Katharina Hirschberg (Bibi). Beide stellten sich einer Fragerunde und machten Fotos mit den Fans.

Von Maria Conlan

Regisseur Detlev Buck und Bibi-Schauspielerin Katharina Hirschberg hatten einige Fotosessions mit Fans zu absolvieren – wie hier mit den Gästen vom Reitverein St. Georg Foto: Maria Conlan

Die Schlangen waren lang: einmal vor dem Einlass zum Sommernachtskino und dann vor den Autogrammtischen von Regisseur Detlev Buck und Schauspielerin Katharina Hirschberg (alias Bibi). Doch große und kleine „Bibi und Tina“-Fans warteten geduldig und genossen das Kino-Event „Bibi und Tina – einfach anders“ bis Mitternacht am Sonntagabend.

„Ich kann aus dem Vollen schöpfen“, beschrieb Buck die Faszination, diesen Familienfilm zu drehen. Kinder seien heutzutage sehr wach und durch Medien mehr mit Problemen konfrontiert. Er schaffe mit dem Film eine Welt, die sicher sei, nicht hysterisch verstimme und trotz aller Probleme wie Mobbing und Identitätskrise gut ausgehe und dabei fantasievoll erzählt werde. Von dieser Faszination angezogen, kamen zahlreiche Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern zum Schlossplatz – wie die beiden Freundinnen Madita (8) und Milia (7). Erstgenannte mag vor allem die Pferde in dem Film. „Und dass alle immer so fröhlich sind“, erzählte sie. Milia fand dagegen „alles an Bibi und Tina schön“. Begeistert ließen sich die Freundinnen mit Bibi-Schauspielerin Hirschberg ablichten.

Auch Fans vom Reitverein St. Georg dabei

Aber auch einige Studierende frischten ihre „Bibi und Tina“-Liebe auf. Vom münsterischen Reitverein St. Georg waren gleich 25 Fans mit Freikarten dabei. Im Gegenzug wurde eine Woche Reiten verlost: Pferdeführerschein in den Herbstferien. Diese Verlosung mit Fragen um die „Bibi und Tina“-Geschichten gehörte ebenso zum Rahmenprogramm wie eine Fragerunde mit den beiden Filmgästen. So erfuhr das Publikum etwa, dass Hirschberg wirklich reiten kann und besonders die Lieder im Film mag. Sie sei von 1800 Bewerberinnen für die Rolle ausgewählt worden. Ebenso erfuhren die Zuschauer, dass es zwei Jahre und 32 Drehtage gedauert habe, bis der Film verwirklicht worden sei.

Als der Film um kurz nach 22 Uhr begann, fieberten die kleinen und großen „Bibi und Tina“-Fans bis kurz nach Mitternacht mit, wie sich die Konflikte magisch und mitmenschlich lösten – mit Gesprächskreis und Umarmungen. Am Ende gab es dicken Applaus.

Buck ist es gelungen, einen Film für die ganze Familie umzusetzen – mit guter Unterhaltung, Spannung und einem wandelbaren Kurt Krömer in der Rolle des V. Arscher.

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