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Neue Veranstaltungsreihe „Thirsty Talk“

Kurzweil auf dem Tresen

Münster

Der Thirsty Talk, also das durstige Gespräch, ist eine neue Veranstaltungsreihe. Bei der Premiere in der Kneipe „Zwanzig20“ hatten die Gäste viel zu lachen.

Von Maria Conlan

Rüdiger Schewe-Strahl (v.l.), Sonja Schrapp und Julia Machmer bei der Premiere des Talk-Formats „Thirsty Talk“ in der Kneipe „Zwanzig20“ an der Hammer Straße.   Foto: Maria Conlan

Am Mittwochabend wurde in der Kneipe „Zwanzig20“ auf der Hammer Straße ein neues Talk-Format ins Leben gerufen: Thirsty Talk. Auf der Theke unterhielt sich Sonja Schrapp mit ihren Gästen: zwei waren bereits im Vorfeld angekündigt, zum Schluss gab es dann noch zwei Überraschungsgäste, eingeladen von Mitorganisator Jonas Heeke, Geschäftsführer von „homebeis“ und Mitbegründer von „liba“. „Wir hätten 200 Tickets verkaufen können“, ist Heeke überzeugt.

„Ganz toll, die Mischung“ sehr professionell, klasse gemacht“, schwärmte am Ende eine Besucherin. Sie war gekommen, um ihren Alexianer-Kollegen Rüdiger Schewe-Strahl hier als Talkgast zu erleben. Doch zuerst nahm Richie Alexander Jung alias Dr. Ring Ding neben Schrapp auf dem Tresen Platz.

Überraschungsgäste nach der Bingo-Pause

Nach einer Bingo-Pause kamen die Überraschungsgäste. Heeke hatte zwei junge Start-up-Gründerinnen eingeladen: Tara Lipinski und Julia Machmer von „Labim feelgood“. Sie verkaufen Porzellandildos, demnächst sogar auf dem münsterischen Wochenmarkt. Dr. Ring Ding unterhielt sich mit Schrapp über seinen Werdegang, die Musikszene während und nach Corona, sang, begleitet vom Gitarristen Frank Konrad, blödelte und bewies viel Wortwitz.

Dann gesellte sich Schewe-Strahl zu den beiden auf die Theke. Seit fast 30 Jahren arbeitet er mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen, ist ebenso lange verheiratet. Er erzählte von seiner Arbeit, seinen zwölf Kindern und Pflegekindern, seiner Musikliebe und seinem Hobby als DJ. Als Zukunftswunsch äußerte er: leichtere Asylverfahren auch für Flüchtlinge, die nicht aus der Ukraine kommen. Er lobte Münsters vorbildhafte Ausländerarbeit und Unterstützung seiner Jugendarbeit. Neben ernsthaften Themen wurde an dem Abend geblödelt, getrunken, gelacht, gespielt – zwei Stunden kurzweilige Unterhaltung mit Tiefgang waren das Ergebnis. Eine Fortsetzung ist am 16. März 2023 geplant, dann mit Stilberaterin Carola Nahnsen und Felix Adrian Schäper, Mentor und Begleiter des am Rande des CSD gewaltsam ums Leben gekommenen Malte C. ,und wieder einem Überraschungsgast. Der Ort ist noch unbekannt.

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