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DFB-Pokalspiel

SC Preußen Münster sieht aktive Fanszene verunglimpft

Münster

Nach den Gesprächen zwischen Stadtverwaltung und Preußen Münster sieht sich der Verein in einem entscheidenden Punkt falsch verstanden. Zudem dementieren die Verantwortlichen den Vorwurf, dass Fans ohne 3G-Check ins Stadion durchgewunken wurden.

Von Björn Meyer

Lange Warteschlangen bildeten sich vor dem DFB-Pokalspiel am Preußen-Stadion Foto: privat

Nach den Gesprächen zwischen Stadtverwaltung und Preußen Münster fühlt sich der Verein falsch wiedergegeben. Der gesonderte Einlass der Ultras sei nicht nur bereits im Vorfeld mit allen Beteiligten abgesprochen worden, sondern sei auch eine gängige Vorgehensweise.

„Zu keinem Zeitpunkt hat es irgendeine Form von Gewaltanwendung oder Gewaltandrohung von Seiten der Fanszene gegeben. Im Gegenteil: Alle vorher getroffenen Vereinbarungen wurden eingehalten und der abgesprochene Zugang für die aktive Fan­szene erfolgte reibungslos“, schreibt der Verein. Die Stadtverwaltung hatte unserer Zeitung am Dienstag mitgeteilt, der Verein habe die Ultras durch einen separaten Eingang eingelassen, „um hier Gewaltanwendungen zu vermeiden“.

Eskalation befürchtet

Weiter teilten die Preußen am Mittwoch mit: „Nach Hinweisen der Sicherheitsbehörden und der Befürchtung, die Situation in den sehr langen Schlangen an der Hammer Straße könne eskalieren, musste am Spieltag die Einlasssituation entzerrt werden. Dazu wurde bei der Vorkontrolle ein Sicherheitsgitter geöffnet, und etwa 120 bis 140 Personen wurden priorisiert zum eigentlichen Eingang begleitet.“

Dort habe eine Einlasskontrolle inklusive 3G-Check stattgefunden. Bei dieser Personengruppe handelte es sich ausdrücklich nicht um die aktive Fanszene. Die Darstellung des Vereins gegenüber der Stadt, man habe eine Eskalation vermeiden wollen, habe sich dabei – anders als offenbar von der Verwaltung wahrgenommen – nicht auf die aktive Fanszene, sondern auf die Gesamtsituation an der Hammer Straße bezogen.

„Unterstreichen möchte der Verein noch einmal, dass, trotz der nicht von der Hand zu weisenden Probleme am Haupteingang, keine Personen durchgewunken und ohne 3G-Check ins Stadion gelassen wurden.“

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