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Feier im Familienhaus

Verhalten positive Bilanz

Münster

Für das vereinsgetragene Familienhaus war die Corona-Zeit auch finanziell eine schwere Prüfung. Nun blicken die Verantwortlichen wieder optimistisch in die Zukunft.

Im Garten des Familienhauses verblüffte ein Zauberer die vielen Besucher mit seinen Darbietungen. Foto: Tom Heyken

Die Corona-Pandemie hat dem Familienhaus am Universitätsklinikum Münster schwer zugesetzt. Dennoch zieht Geschäftsführer Simon Schlattmann eine verhalten positive Bilanz aus dieser Krise.

„Trotz Kurzarbeit und Rückgang der Auslastung konnte der Betrieb in der gesamten Zeit aufrecht erhalten bleiben, und es gab keine Corona bedingten Schließungen. In den vielen Jahren unseres Bestehens haben wir einen soliden Kreis von Spenderinnen und Spendern aufgebaut, die uns auch in dieser Zeit zum Glück nicht vergessen haben.“ In die Zeit der Pandemie fielen gleich zwei Jubiläen, normalerweise ein Grund, Spender, Freunde, Familien und Kooperationspartner ins Haus einzuladen, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Jahre wurden auch intern genutzt

Um dem äußeren Stillstand entgegenzuwirken, wurden die Jahre intern aber auch genutzt, neben den üblichen Instandhaltungsarbeiten ein neues Fahrradhaus zu bauen und einen Gebäudeteil umzubauen, um noch mehr Familien unterbringen zu können. Beides war jedoch nur durch finanzielle Unterstützung der Kinderkrebshilfe Münster möglich. Besonderes Highlight war der Bau eines neun Meter hohen Kletterturms. In Kooperation mit dem „Enter Sports“-Projekt am UKM und großzügiger Spendenunterstützung der Kinderkrebshilfe Weseke konnte der Turm im Garten des Familienhauses errichtet werden, wie es weiter heißt. Die Anschaffung der kompletten Kletterausrüstung übernahm die Sparkasse Münsterland Ost.

Unter der vorsichtigen Annahme „Das Familienhaus hat Corona überstanden“ war es jetzt Zeit, „Danke“ zu sagen. Dies fand im Rahmen eines bunten Festes rund um das Familienhaus statt. Gut 200 geladene Gäste jeden Alters genossen das Wiedersehen. Im Garten sorgten die Clownin Mimi und der Zauberer Endrik für Stimmung. Großer Anziehungspunkt war natürlich der neue Kletterturm,. Aber auch im Haus gab es ein buntes Programm. Eine Ausstellung der Künstler Anna Hüncker, Bodil Edmar-Kerstin und Tino Schreck, die neu renovierten Kinder- und Jugendzimmer sowie der umgebaute dritte Bauabschnitt wurden bei Führungen besichtigt.

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