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Greifvogel

Verletzter Falke hat wohl keine Jungen

Münster

Das verletzte Wanderfalkenweibchen, das beim Hobby-Falkner Georg Hüguing in Obhut ist, hat wohl keine Jungvögel, die noch nicht flügge sind. Hüging hat eine andere Vermutung.

Von Karin Völker

Der verletzte Flügel des Wanderfalkenweibchens ist mittlerweile von einem Tierarzt behandelt worden.   Foto: Matthias Ahlke

Das verletzte Wanderfalken-Weibchen, das am Mittwoch auf der Neubrückenstraße gefunden wurde und nun bei Hobby-Falkner Georg Hüging in Obhut ist (wir berichteten), hat allem Anschein nach keine versorgungsbedürftigen Jungvögel zurückgelassen. Georg Hüging erzählt, er habe am Donnerstag die in Münster bekannten Nistplätze für Wanderfalken, unter anderem an Kirchtürmen in der Innenstadt, inspiziert und keine bewohnten Nester mehr gefunden.

Er vermutet, das WanderFalkenweibchen sei selbst schon ein – relativ großer – Jungvogel, der sich bei seinen Flugübungen in der Stadt verletzt habe. Der gebrochene Flügel sei inzwischen von einem Tierarzt versorgt worden.

Falken-Weibchen hat wieder Appetit

„Dem Vogel scheint es mittlerweile wieder gut zu gehen“, glaubt Hüging, „er frisst.“ Der Appetit des Greifvogels ist ein gutes Zeichen für den Hobby-Falkner. Bis das Wanderfalkenweibchen wieder ausfliegen kann, werde es noch ein Weilchen dauern. Hüging: „Der Flügel muss erst heilen.“

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