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Hauptbahnhof Münster

Vermeintliche Schusswaffen lösen Polizeieinsätze aus

Münster

Täuschend echt: Zwei vermeintliche Schusswaffen haben am Hauptbahnhof in Münster Polizeieinsätze ausgelöst. Bei einem dritten Einsatz wurde jedoch eine echte Waffe sichergestellt. 

Diese Tierabwehrpistole haben die Beamten der Bundespolizei sichergestellt. Foto: Bundespolizei

Am Hauptbahnhof in Münster haben Beamte der Bundespolizei mehrere Waffen sichergestellt. Am Donnerstagabend wurde die Bundespolizei laut einer Mitteilung zu gleich zwei Einsätzen mit vermeintlichen Schusswaffen gerufen. Am Freitagmorgen wurde ein Einhandmesser sichergestellt.

"Im ersten Fall hieß es, dass ein Mann versucht, an einem Schnellrestaurant eine Schusswaffe zu verkaufen", heißt es in der Mitteilung der Polizei. Der vor Ort festgestellte 68-Jährige führte einen sogenannten "Jet Protector" mit sich. Hierbei handelt es sich nach Angaben der Bundespolizei um ein Gerät zur Tierabwehr, welches vom Aufbau und Aussehen stark an eine Pistole erinnert. Die geladene Pfefferpistole wurde von den Beamten sichergestellt. Weitere Ermittlungen sollen zeigen, inwieweit ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorliegt.

17-Jähriger hantiert vor dem Hauptbahnhof mit Waffe

In dem anderen Fall, erhielt die Bundespolizei die Meldung, dass ein Mann auf dem Bahnhofsvorplatz mit einer Schusswaffe hantiert. Auf dem Vorplatz wurde durch die Einsatzkräfte ein 17-Jähriger festgestellt. "Er übergab den Beamten eine schwarze Spielzeugpistole, die nicht oder nicht mehr als solche erkennbar war und durchaus als echte Schusswaffe wahrzunehmen ist", teilt die Bundespolizei mit.

Nach eigenen Angaben hatte der Laerer die Pistole in einem Ein-Euro-Shop erworben und nicht damit gerechnet, mit seinem Verhalten einen Polizeieinsatz auszulösen. Er wurde von den Beamten laut der Mitteilung "eindringlich über sein Fehlverhalten und die daraus resultierenden Folgen belehrt". Die Pistole wurde sichergestellt. Gegen den Jugendlichen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Waffengesetz eingeleitet.

Einhandmesser von 47-Jährigem sichergestellt

Am Freitagmorgen wurde bei einem 47-Jährigen bei einer polizeilichen Kontrolle ein Einhandmesser gefunden. Da der Mann kein berechtigtes Interesse für den Besitz nachweisen konnte, wurde das Messer sichergestellt. Gegen den Altenberger wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

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