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Geh- und Radweg blockiert

Mecklenbecker wollte Schwerbehindertem helfen und wurde angezeigt

Münster-Mecklenbeck

Er parkte einige Minuten verbotswidrig, doch dabei sei es ihm allein darum gegangen, einem Schwerbehinderten zu helfen, versichert Wilhelm Mester. Und deshalb will der Mecklenbecker nicht akzeptieren, dafür von der Stadt zur Kasse gebeten zu werden.

Von Thomas Schubert

So, wie auf diesem Foto für ein kurzen Moment nachgestellt, parkte Wilhelm Mester (r.) am 1. Juli sein Auto für mehrere Minuten vor der Mecklenbecker Sparkassenfiliale, um dem Schwerbehinderten Reinhold Gehrke beschwerliche Schritte zu ersparen. Foto: sch

Als Wilhelm Mester (82) am 1. Juli direkt vor der Sparkassenfiliale am Dingbängerweg seinen Pkw parkte, da hatte er keineswegs vor, vorsätzlich den dortigen Geh- und Radweg zu blockieren. Es ging ihm vielmehr darum, einem Schwerbehinderten eine große Strapaze zu ersparen, ihn mit möglichst wenigen Schritten für ein Bankgeschäft in die Filiale zu bringen. Dabei lief eigentlich alles glatt. Doch 19 Tage später hatte der Mecklenbecker eine „Schriftliche Verwarnung mit Verwarnungsgeld“ des städtischen Ordnungsamts im Briefkasten, worüber er sich mächtig ärgert.

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