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Leser-Reaktionen zur Verkehrsdebatte

Viel Lob und viel Kritik

Münster

Die Debatte der politischen Parteien ist kontrovers, doch auch die Leserinnen und Leser unserer Zeitung äußern sich sehr pointiert. Die Frage nach möglichen Straßensperren in Münsters Altstadt emotionalisiert weiter. Hier Auszüge aus vorliegenden Leser-Mails.

Von Klaus Baumeister

Das Ratsbündnis in Münster will die Pferdegasse und den Domplatz für den Autoverkehr schließen. Foto: Oliver Werner

Die Reaktionen auf die aktuelle Verkehrsdebatte reißen nicht ab. Hier Auszüge aus Mails (alle gekürzt), die uns erreicht haben:

Corinna Schoneberg: Das Thema autoarme Innenstadt ist nicht neu auf der Agenda. Ein Blick in viele europäische und auch deutsche Städte zeigt, dass mitnichten der Einzelhandel unter diesen Veränderungen leidet.

Ulrike und Hermann Geu­ting aus Senden: Sollten die Straßen und Parkhäuser gesperrt werden, ist für uns der wöchentliche Besuch in Münster gestorben.

Ulrike Fiene-Otte: Endlich werden die immer mehr werdenden Autos aus der Stadt zurückgewiesen.

Annette Ostendorf aus Ahlen: Durch Umstieg vom Auto auf Bahn/Bus wird die gesamte „Reisezeit“ bis zum Zentrum (von Münster) nahezu verdoppelt. Das ist dann an einem halben Tag nicht mehr machbar.

Antje Vogel: Kopenhagen zeigt uns schon seit Jahren, wie angenehm eine Auto-arme Stadt ist.

Andreas Hasebrock: Eine Klimapauschale auf Parktickets wird nur kurzfristig erfolgreich sein. Mittelfristig werden die Einnahmen entfallen, wenn keiner parkt.

„Erhöhte Aufenthaltsqualität“

Silke Wollschläger: Ich bin sehr für die beschlossenen Maßnahmen. Die Aufenthaltsqualität in der Stadt wird es stark erhöhen.

Bettina Merschieve: Ich fühle mich als Rollstuhlfahrer durch eine Sperrung von Pferdegasse und Domplatz, falls sie umgesetzt wird, ausgegrenzt.

Thomas Bauer: Eine Innenstadt gehört den Menschen, nicht den Autos.

Dietmar Hülsheger aus Havixbeck: Wir aus dem Umland von Münster fahren zukünftig besser nicht mehr in die Stadt.

Wolf Dietrich: Man kann aus Münster nur wegziehen, wenn es so weitergeht.

Stefan Johannes: In zahlreichen niederländischen Städten sind die Zentren gänzlich vom Autoverkehr befreit, welches wir als äußerst angenehm erleben.

Henriette Schräder: Soll die Innenstadt nur noch den jungen Leuten gehören, den Studierenden, die bislang noch keinen Pfennig Steuern gezahlt haben und uns vorschreiben, wie wir in die Stadt zu fahren haben?

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