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Verkehrsbeeinträchtigung

Viele Autofahrer nahmen Sperrung der Wersebrücke nicht ernst

Münster

Chaos vor der Wersebrücke: Weil einige Verkehrsteilnehmer die Schilder zur Sperrung der Wersebrücke nicht ernst nahmen, kam es zu zahlreichen Wendemanövern.

Von Helmut P. Etzkorn

Die Warendorfer Straße war am Wochenende  gesperrt. Foto: Helmut P. Etzkorn

Seit Freitagabend war die Wersebrücke B 51 (Warendorfer Straße) zwischen Münster und Handorf wegen Bauarbeiten komplett gesperrt, und viele Autofahrer, die aus Münster oder von der Umgehung kamen, nahmen offenbar die Beschilderung schon ab Mondstraße nicht ernst. Immer wieder drehten Fahrzeuge direkt vor der gesperrten Brücke, besonders schwierig wurde es für große Lastzüge.

In der Nacht zum Samstag standen mehrere Sattelzüge vor der Sperrstelle und hatten große Probleme, mit ihren langen Aufliegern zu drehen. „Die Navis zeigen die Baustelle nicht an, und die Sackgassenschilder sind wohl nur für Radfahrer, dachte ich“, so ein entnervter Trucker. Fast 30 Minuten brauchte er, um sein Gefährt wenden zu können. In der Fahrbahn müssen im Brückenbereich Asphaltarbeiten durchgeführt werden, weil vor einem Jahr beim Bau offenbar nicht alles ordnungsgemäß erledigt wurde. Seit Sonntagnachmittag ist die Strecke wieder frei.

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