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Abschied von St. Josef nach 20 Jahren

Viele Dankesworte für Pfarrer Rau

Münster

20 Jahre lang wirkte Stefan Rau in der Pfarrkirche St. Josef. Wie viel er den Menschen an der Hammer Straße bedeutet, wurde bei seiner Verabschiedung deutlich.

-pal-

Dr. Stefan Rau (M.) wurde am Pfingstsonntag nach 20 Jahren in St. Josef von Stadtdechanat Foto: Luca Pals

Gegen 12.30 Uhr, als sich der Gottesdienst in St. Josef dem Ende neigte, standen die Besucher bereits bis zu den Kirchentreppen vor der Tür und warteten darauf, mit Dr. Stefan Rau Worte zu wechseln, ihren Dank auszusprechen und Präsente zu übergeben. Dass Rau, der 2002 die Stelle als Leitender Pfarrer übernommen hatte, in der Gemeinde viel bewegt hat, bewiesen diese Bilder – und zeigten auch die zahlreichen Dankesreden während des Gottesdienstes.

Nach 20 Jahren „leidenschaftlicher, vielfältiger und geistreicher Zusammenarbeit“ bedankte sich der 65-Jährige ebenfalls bei allen Weggefährten der vergangenen beiden Jahrzehnte. Während es Rau nun zu St. Pankratius nach Emsdetten zieht, wird die Stelle in St. Josef nicht neu besetzt. In diesem Zusammenhang wurde während des Gottesdienstes immer wieder die Botschaft versendet, dass Gemeindemitglieder im laufenden Prozess sich einbringen können und sollen. Ganz nach dem Motto „Kirche sind wir.“

„Alt und Jung kommen hier zusammen“

Die Pfarrei St. Josef umfasst sechs Stadtquartiere und ist laut Rau daher auch eine, die „besonders die Vielfalt und Diversität schätzt und nach vorne trägt“. Er lobte: „Alt und Jung kommen hier zusammen, die Pfarrei wuchs in den vergangenen Jahren, und wir sind viele tolle Wege gegangen.“ Gemeint sind damit auch die zahlreichen Begegnungen mit Partnerkirchen im Ausland, hier sei Rau besonders aktiv gewesen, erinnerte Dorothea Raspe aus dem Pfarreiratsvorstand. Pastoralreferentin Imke Sievers erinnerte an Raus Spitznamen „Chef“ und verband damit das „besondere Charisma“, die „Gabe, stets ein offenes Ohr zu haben“, das „große Engagement von morgens bis abends“ sowie die „Freiheit, die er jedem Einzelnen von uns gegeben hat“.

Feierliches Hochamt

Nur so sei die Vielfalt in der Gemeinschaft entstanden und konnte weiter gefördert werden. Die offizielle Entpflichtung Raus fand durch Stadtdechanat Jörg Hagemann statt, dieser betonte „die Gabe, ganze Viertel zusammenzubringen“. Im Anschluss an das feierliche Hochamt wurden Speisen und Getränke für die Gäste bereitgestellt, am Abend fand ein Konzert des Kammerchors Cantamus statt.

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