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Konzertreihe Chapeau Classique der Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit

Von Entdeckungen und Etablierten

Münster

Große Bandbreite: Im Oktober startet die Konzertreihe Chapeau Classique der Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit. Dabei kommen hochkarätige Musikerinnen und Musiker nach Münster.

Erstmals bei der Konzertreihe Chapeau Classique dabei sind Klarinettist Simon Degenkolbe und Pianist Helge Aurich (u.r.). Außerdem zu Gast sind das Foto: Matthias Baus/dyod/Foppe Schut/Susanne Schulte

Die Konzertreihe Chapeau Classique startet im Oktober in die neue Saison. Dafür hat die Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit (GWK) hochkarätige Musikerinnen und Musiker in den Erbdrostenhof und in die Westfälische Provinzial eingeladen. In den sechs Konzerten sind Preisträger und Stipendiaten der GWK zu Gast.

Sein Debüt bei der Konzertreihe gibt der Klarinettist Simon Degenkolbe. Am 17. Oktober (16 und 19 Uhr) eröffnet der Münsteraner mit seinem Begleiter, dem Pianisten Helge Aurich, die Saison im Erbdrostenhof. Degenkolbe war zuletzt Stipendiat der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und ist seit September Soloklarinettist im Sinfonieorchester Münster. Degenkolbe und Aurich präsentieren unter dem Titel „Grand Duo“ Stücke von Schuman, Weber und Brahms.

Ausgezeichnetes Quartett

Ebenfalls ohne Furcht vor Schönklang oder vor dem aufreizend Schrägen und Populären kombiniert das „Xenon Saxofonquartett“ am 21. November 2021 (16 und 19 Uhr) im Erbdrostenhof in seinem Programm „Dedicated to“ klassische Werke, die nicht für Saxofon geschrieben wurden. Die vier Musiker haben sich im Studium bei Daniel Gauthier an der Musikhochschule in Köln kennengelernt.

Mit „Apotheose Corelli” feiert das vierköpfige Alte Musik-Ensemble „Marsyas Baroque“ am 30. Januar 2022 (16 und 19 Uhr) im Erbdrostenhof Arcangelo Corelli und das Barock. Marsyas Baroque mit der in Münster geborenen Blockflötistin Paula Pinn, María Carrasco (Barockvioline), Konstanze Waidosch (Cembalo) und die Sara Johnson (Cello) wurden beim Deutschen Musikwettbewerb 2019 und beim 20. Biagio-Marini-Wettbewerb ausgezeichnet.

Mit großem Bogen und Atem besingen die Mezzosporanistin Sophie Harmsen, die Bratschistin Lena Eckels und die Pianistin Simone Wolf Freundschaft und Liebe. Ihr Programm am 20. Februar 2022 (16 und 19 Uhr) im Erbdrostenhof markiert Stationen der lebenslangen Freundschaft von Johannes Brahms und Joseph Joachim.

Coolstes Ensemble

„Repercussion“ ist laut Ankündigung eines der coolsten Percussion-Ensembles Deutschlands. Das Quartett, das am 7. April 2022 (20 Uhr) in der Westfälischen Provinzial auftritt, macht Musik mit Sticks und Schlägeln und den bloßen Händen. Dazu gibt es Elektronik mit Audio-Echtzeit-Effekten.

Durch ihr Charisma, ihre Virtuosität und ihr Ausdrucksvermögen ragen die Geigerin Suyoen Kim und die Pianistin Annika Treutler international unter den Interpreten ihrer Generation hervor. Zwei der schönsten Violinsonaten, Prokofjews zweite Sonate für Violine und Klavier in D-Dur, Opus 94b, und die Es-Dur-Sonate von Richard Strauss, haben die beiden Wahlberlinerinnen am 7. Mai 2022 (18 Uhr) im Programm.

Tickets: 24 Euro, erm. 18, 10 für Schüler und Studenten. Abo (sechs Konzerte) 120 Euro, erm. 90. WN- Ticketshop Picassoplatz 3; www.adticket.de oder gwk-ticketshop.reservix.de

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