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Schüler aus Münster bei Geschichtswettbewerb erfolgreich

Von Schulsport bis Olympia

Münster

Welche Bedeutung hat Sport in unserer Gesellschaft? Mit dieser Frage haben sich 3400 Kinder und Jugendliche beim diesjährigen Geschichtswettbewerb des Körber-Stiftung beschäftigt. Unter den Preisträgern sind auch junge Menschen aus Münster.

Sport stand in diesem Jahr beim Geschichtswettbewerb der Körber-Stiftung im Mittelpunkt. Foto: dpa

Mehr als 3400 Kinder und Jugendliche haben sich am 27. Geschichtswettbewerb der Körber-Stiftung beteiligt. Viele der 1349 eingereichten Beiträge beschäftigen sich mit der (Lebens-)Geschichte von Sportpersönlichkeiten aus der Region, den Olympischen und Paralympischen Spielen sowie Sportstätten und deren lokale und regionale Bedeutung.

„Die Beiträge zur aktuellen Wettbewerbsrunde zeigen eindrucksvoll, wo der Sport in unsere Gesellschaft hineinwirkt. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist es mit ihren Arbeiten gelungen, sowohl die persönliche, als auch die soziale und politische Dimension des Sports sichtbar zu machen“, so Gabriele Woidelko, Leiterin des Bereichs Geschichte und Politik der Körber-Stiftung.

Die Preisträger aus Münster

Unter den Preisträgerinnen und Preisträgern sind auch Münsteraner mit diesen Arbeiten:

  • Theresa Gurlit (11. Klasse, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium): „Inklusiver Sport als Wegbereiter für eine inklusivere Gesellschaft?“, Tutorin: Katy Beck
  • Tim Hohage (11. Klasse, Wilhelm-Hittorf-Gymnasium), „Der ›Rennbaron‹ und sein Sauerlandring“, Tutor: Heinz-Jürgen Trütken-Kirsch
  • Raphaela Gläseker (8. Klasse, Marienschule): „Die Medaillengewinner/innen aus Münster bei Olympischen Spielen im Spiegel der Zeit“, Tutorin: Marlies Baar
  • Magdalena Ohlberger (11. Klasse, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium): „Ich war wirklich keine Jungenlehrerin. Koedukation im Schulsport und der Wandel der Geschlechterrollen 1960-1990“, Tutorin/Tutor: Wolfhart Beck, Isabel Heinemann

Seit 1973 richten die Hamburger Körber-Stiftung und das Bundespräsidialamt den Geschichtswettbewerb aus, der auf eine gemeinsame Initiative des damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und des Stifters Kurt A. Körber zurückgeht.

Interesse an Geschichte wecken

Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte zu wecken, Selbstständigkeit zu fördern und Verantwortungsbewusstsein zu stärken, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ausgeschrieben wird der mit bislang über 150.700 Teilnehmern und rund 34.800 Projekten größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland in einem zweijährigen Turnus und zu wechselnden Themen. Auf Landesebene lobt die Körber-Stiftung 500 Preise aus, die bundesweit besten 50 werden zusätzlich auf Bundesebene mit einem Ersten, Zweiten oder Dritten Bundespreis ausgezeichnet. Das Rahmenthema lautete in diesem Jahr „Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft. Die Preisverleihung ist am 16. November in Berlin.

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