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Katalog

"Das Pferd in der Antike": Von Troja bis Olympia

Münster

Endlich lässt sich alles zum „Pferd in der Antike“ nachlesen: Der Katalog zur Sonderausstellung im Pferdemuseum ist jetzt erschienen – ein Standardwerk zum Thema.

Von Lukas Speckmann

Betreten verboten: Das trojanische Pferd Foto: Lianna Hecht/WWU

Wer sich für Pferde interessiert, geht ins Pferdemuseum im Allwetterzoo. wer sich für die Antike interessiert, geht ins Archäologische Museum der Universität am Domplatz. Wer sich jedoch für die Kulturgeschichte des Pferdes in der Antike begeistert, ist derzeit im Sonderausstellungsraum des Westfälischen Pferdemuseums bestens aufgehoben: Seit dem 13. Juni wird dort „Das Pferd in der Antike“ präsentiert.

Es ist für beide Museen eine herausragende Kooperation: Für die einen gibt es eine Extraportion wissenschaftlicher Expertise, was die Feinheiten des Altertums betrifft – und damit verbunden eine Auswahl exquisitester Exponate. Für die anderen gibt es eine Extraportion Popularität, denn natürlich verirren sich neugierige Schulklassen leichter in den Allwetterzoo als ins Fürstenberghaus.

Ausstellung bis zum 18. September

Die Ausstellung ist noch bis zum 18. September zu sehen. Wer sie verpassen sollte, sei getröstet: Mit vier Wochen coronabedingter Verspätung ist jetzt der Ausstellungskatalog erschienen. Er wurde von Sybill Ebers, Prof. Dr. Achim Lichtenberger und Dr. Helge Nieswandt gemeinsam herausgegeben.

„Das Pferd in der Antike. Von Troja bis Olympia“ vereint auf 176 reich bebilderten Seiten alle Essays zu den Abteilungen der Ausstellung: Es geht um den Beginn der Zähmung des Pferdes, um das Pferd im Alten Orient und in Ägypten, um Pferdezucht und Pferdehaltung, um Kavallerie und Sport, um Kult und Mythos – sowie um die Bedeutung des Pferdes als Prestigeobjekt und treuer Begleiter des Menschen. Die 209 Exponate der Ausstellung werden detailliert beschrieben, dabei wird stets der Bezug zur Gegenwart gesucht.

Der Ausstellungskatalog ist im Buchhandel (30 Euro) und in den Museumsshops des Westfälischen Pferdemuseums und des Archäologischen Museums zum ermäßigten Preis von 24 Euro erhältlich.

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