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Perspektiven für künftige Umgestaltung

Vorschlag: Wolbecker Straße als Einbahnstraße

Münster

Die Wolbecker Straße soll durch eine Umgestaltung an Aufenthaltsqualität gewinnen. Doch wie könnte die Umgestaltung genau aussehen? Einige Leserinnen und Leser haben Vorschläge eingereicht.

Von Martin Kalitschke

Wichtige Verkehrsachse: Wolbecker Straße Foto: Matthias Ahlke

Die Wolbecker Straße soll umgestaltet werden. Zu möglichen Maßnahmen zählen laut Verwaltung Tempo 20 (sofern rechtlich möglich), Radfahren auf der Straße und Umnutzung von Pkw-Stellplätzen. Welche Vorschläge haben unsere Leser?

„Die Wolbecker Straße wird vom Ring bis zum Servatiiplatz zur einspurigen Einbahnstraße stadteinwärts. Dadurch gewinnt man Platz für Außengastronomie und Fahrradverkehr in beide Richtungen. Auch entsteht mehr Platz für die Fußgänger“, schreibt Jürgen Olthues. Parallel sollte die Warendorfer Straße von Gartenstraße bis Ring stadtauswärts zur Einbahnstraße werden.

Wolbecker Straße als Einbahnstraße

Ähnlich der Vorschlag von Thomas Behm. Auch er regt an, die Wolbecker stadteinwärts zur Einbahnstraße zu machen. Stadtauswärts sollte sie „Mehrzwecke für ÖPNV, Fahrrad-Fahrende, Einsatzfahrzeuge mit und ohne Blaulicht und eventuell Taxen (wenn die rücksichtsvoll fahren)“ bieten. Auf dem Hansaring sollte das gleiche Modell in Gegenrichtung angewendet werden. So könnte man auch mit Hammer Straße und Friedrich-Ebert-Straße verfahren, so Behm.

„Wie wäre es, wenn die Wolbecker Straße zwischen Ring und Eisenbahnstraße zur Einbahnstraße wird und die Warendorfer Straße ebenfalls (in die andere Richtung)?“, fragen Sebastian und Beate Freff. „Wir denken, dass es für Menschen, die auf das Auto angewiesen sind, zumutbar ist, dann entsprechende Umwege in Kauf zu nehmen. Erreichbar bleibt somit alles.“

Mehr Platz für Außengastronomie

„In der Wolbecker Straße gilt Tempo 30, das als erstes einmal durchgesetzt werden muss“, so Frank Klee. Ein nächster Schritt wäre die Sperrung des Radwegs. Bei der geringerer Geschwindigkeit wären Radfahrer auf der Fahrbahn nicht mehr gefährdet, und es gäbe genug Platz für eine Außengastronomie.

Kritik an möglichen „Begegnungszonen“ kommt von Stefan Brüggemann. „Wenn ich dort ein Geschäft aufsuche, setze ich mich bestimmt nicht auch noch an die Straße und trinke einen überteuerten Szene-Kaffee.“ Das Experiment „Radfahren auf der Fahrbahn“ sei ein „gewaltiger Rohrkrepierer, wenn man sich anschaue, wie viele Radfahrer tatsächlich auf der Fahrbahn fahren, meint er.

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