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Bilanz der Volksbank Münsterland Nord für das Jahr 2020

Wachstum auch in Zeiten der Corona-Krise

Münster

Gute Aussichten: Die Volksbank Münsterland Nord hat Bilanz für das Geschäftsjahr 2020 gezogen und auf die kommenden Jahre geblickt. Das Fazit: Trotz Krise und einem Geschäftsergebnis unter dem Vorjahreswert sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt.

Die Vorstellung des abgelaufenen Geschäftsjahres der Volksbank Münsterland Nord übernahm Vorstandsmitglied Friedhelm Beuse. Foto: Volksbank Münsterland Nord

Trotz Krise gut aufgestellt – so lautete das Fazit der ersten Vertreterversammlung der Volksbank Münsterland Nord. Diese hatte sich im letzten Jahr aus der VR-Bank Kreis Steinfurt, Vereinigte Volksbank Münster und Volksbank Greven zusammengeschlossen.

Nahezu 300 Vertreter und Gäste waren bei der – coronabedingt – digitalen Versammlung dabei. Die Vorstellung des abgelaufenen Geschäftsjahres übernahm Vorstandsmitglied Friedhelm Beuse. Seine Bilanz: Die Genossenschaftsbank wächst trotz der Pandemie. „Unsere Volksbank sieht sich in der Krise gut aufgestellt. Daher werden wir unseren Mitgliedern eine Dividende von 3 Prozent für ihr Vertrauen ausschütten.“

Bilanzsumme gewachsen

Die Bilanzsumme wuchs laut Mitteilung des Kreditinstituts um 4,0 Prozent auf 6,9 Mrd. Euro. Das betreute Kundengeschäftsvolumen, also die Summe aller von der Bank und den Verbundpartnern ausgegebenen und anvertrauten Gelder, wuchs um 5,6 Prozent auf 14,9 Mrd. Euro, teil das Unternehmen mit.

Das Kundenkreditgeschäft ist vor allem aufgrund der Zuwächse im Mittelstands- und Immobilienfinanzierungsgeschäft um 4,0 Prozent auf 6,47 Mrd. Euro gestiegen, heißt es weiter. Das Antragsvolumen der Corona-Förderkredite lag bei etwa 64 Mio. Euro.

Das betreute Kundenanlagevermögen erhöhte sich um 6,9 Prozent oder 549 Mio. Euro auf 8,47 Mrd. Euro. Die bilanziellen Einlagen stiegen um 6,3 Prozent auf 5,11 Mrd. Euro.

Geschäftsergebnis unter dem Vorjahreswert

Die Bank konnte das gesamte Wertpapiervolumen derweil auf 2,52 Mrd. Euro ausbauen, was einem Zuwachs von 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Nettozuwachs lag kursbereinigt bei 191 Mio. Euro.

Das anhaltende Niedrigzinsumfeld hinterlässt Spuren im Zinsergebnis und ist mit 94,4 Mio. Euro niedriger ausgefallen als im Geschäftsjahr 2019. Das bilanzielle Eigenkapital konnte nach eigenen Angaben nochmals um 2 Prozent gesteigert werden. Die Bank weist damit eine Eigenkapitalunterlegung von 593 Mio. Euro aus.

Das Geschäftsergebnis vor Steuern in Höhe von 30 Mio. Euro liegt zwar unter dem Vorjahreswert (56,9 Mio. Euro), sei jedoch vor dem Hintergrund der fusions- und coronabedingten Zusatzbelastungen durchaus als zufriedenstellend zu betrachten.

Beim anschließenden Ausblick auf das Geschäftsjahr 2021 und die Folgejahre betonte Vorstandsmitglied Ulrich Weßeler, dass die Volksbank Münsterland Nord eine sehr gute Ausgangslage für weiteres Wachstum aufgebaut habe.

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