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Raupen-Plage

Warum es in Münster weniger Eichenprozessionsspinner gibt

Münster

Seit Ende April wurden rund 8000 Eichen mit einem mikrobiologischen Biozid besprüht. Seit Ende Mai werden Nester abgesaugt. Ein Experte nennt zwei Gründe, warum der Befall in diesem Jahr deutlich geringer ist.

Allergische Reaktionen der Haut, Entzündungen in Auge oder Atemwegen – die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners können sehr unangenehme gesundheitliche Auswirkungen haben. Mit präventiver Besprühung und anschließender Absaugung von Gespinsten geht die Stadt Münster intensiv gegen die Raupen vor.

Mit Erfolg - wie die Stadt Münster mitteilt: Der Befall der Eichen in Münster ist in diesem Jahr deutlich geringer als in den Vorjahren, wie Andreas Lambert vom Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit im Video erklärt.

„Die Intensität des Befalls hat nachgelassen, die Gespinste sind weniger und meistens auch kleiner“, stellt Andreas Lambert vom Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit fest. Wie er in einem auf dem städtischen Youtube-Kanal veröffentlichten Video genauer erläutert, „zeigen auf der einen Seite die intensiven Bekämpfungsmaßnahmen durch die Stadt Münster Wirkung.“ Zum anderen sei das Wetter im letzten Sommer, zur Fortpflanzungszeit, nicht optimal für die Tiere gewesen.

An deutlich weniger Eichen als in den Vorjahren müssen in Münster die Gespinste des Eichenprozessionsspinners entfernt werden. Foto: Stadt Münster

Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners erfolgt in Münster in zwei Schritten: Seit Ende April wurden rund 8000 Eichen – vor allem an Orten, wo viele Menschen mit den Brennhaaren in Berührung kommen können – präventiv mit einem mikrobiologischen Biozid besprüht. Seit Ende Mai werden die typischen Gespinstnester, in denen sich die Raupen häuten und schließlich verpuppen, abgesaugt. Diesbezüglich gehen deutlich weniger Meldungen als in den Vorjahren ein. Lambert schätzt, dass aktuell nur an etwa 4000 Eichen Gespinste abgesaugt werden müssen.

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