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Triathlon: Bundesliga

W+F schafft es in Saarbrücken in die Top Ten

Münster

Die Triathlon-Bundesliga verabschiedet sich in die Winterpause. Das vierte und letzte Rennen fand am Samstag in Saarbrücken statt – mit münsterischer Beteiligung. W+F wurde in der Tageswertung Zehnter, Tri Finish landete knapp dahinter auf Rang elf.

-afi-

Als Zehnter im Ziel: (von links) Foto: W+F

Sie haben Wort gehalten. Auf dem Rad waren David Wetzel und die drei Niederländer Joey van’t Verlaat, Victor Goené und Simon den Braber kaum zu bremsen. W+F holte bei der finalen Fassung der Triathlon-Bundesliga in Saarbrücken am Samstag nach dem Schwimmen mächtig auf – sicherte am Ende Rang zehn in der Tageswertung. Kein Wunder, dass Luca Hagemeyer, Sportlicher Leiter, mehr als zufrieden war: „Das war ein sehr spannendes Format. Uns kam der Teamsprint entgegen“, so der 22-Jährige. 2450 Meter wurden im Hallenbad der Hermann-Neuberger-Sportschule in der Staffel geschwommen, danach ging es 20 Kilometer aufs Rennrad, ehe für fünf Kilometer die Laufschuhe geschnürt wurden.

Während sich Wasser und Freizeit bei der zweiten Disziplin mächtig in die Kurven legte, war die Taktik von Tri Finish eine andere: Defensiv fahren – das war das Motto von Jonas Hoffmann, Yannic Stollenwerk, dem Franzosen Jocelyn Mourier und dem Spanier Alejandro Cañas del Palacio, der seine Premiere für Münster feierte. Warum? „Wir wollten nicht zu viel riskieren. Die Strecke war nicht ohne – und weil unsere Jungs noch auf anderen Rennen starten wollen, haben wir uns für die defensive Variante entschieden“, so Stollenwerk, der im Saarland auch als Coach fungierte. Platz elf stand am Ende zu Buche.

Interessant: Beim Heimspiel entthronte das Hylo Team Saar den Abonnementsieger Ejot Team TV Buschhütten. Erstmals in der Geschichte des Oberhauses überhaupt. 53 Sekunden Vorsprung hatte der neue Meister vor seinem ärgsten Konkurrenten. Bei den Frauen siegten die Siegerländerinnen wie gewohnt.

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