Wohnungslose in Münster

Wie ein 28-Jähriger gegen seine Obdachlosigkeit kämpft

Münster

Mit 23 wurde Florian zum ersten Mal obdachlos, über ein Förderprogramm des Jobcenters hatte er zwischenzeitlich ein Dach über dem Kopf, dann wieder nicht. Er will arbeiten, sein Leben ändern. Doch einmal wohnungslos, fällt der Neustart extrem schwer.

Renée Trippler

Florian hilft bei der Anlaufstelle für Wohnungslose am Albersloher Weg. Damit kann sich der 28-Jährige über Wasser halten, für eine Wohnung reicht Hartz IV nicht. Foto: Renée Trippler

Er würde gerne im sozialen Bereich arbeiten, am liebsten in der Pflege, sagt Florian. Und wenn man den 28-Jährigen auf dem Zeltplatz am Albersloher Weg beobachtet, wie er mit seinen Mitmenschen umgeht, versteht man schnell warum. Florian hilft gerne, ist für viele hier ein Ansprechpartner. Er hat im Tagesaufenthalt für Wohnungslose einen Minijob, kümmert sich unter anderem um Reinigungsarbeiten. Denn obwohl überall händeringend Pflegekräfte gesucht werden, findet er keinen Job. Wohl auch deshalb, weil er keine Wohnung hat.

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