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Kappenberger Damm

Windrad steht weiter still

Münster

Seit vier Monaten steht das Windrad Loevelingloh am Kappenberger Damm still. Wann es wieder an den Start geht, ist aktuell noch völlig offen.

Klaus Baumeister

Das defekte Windrad am Kappenberger Damm steht noch immer still. Foto: kb

Seit knapp vier Monaten, genauer gesagt seit dem 1. Oktober, steht das Windrad Loevelingloh am Kappenberger Damm still. Wann es wieder an den Start geht, ist aktuell noch offen, so die Auskunft der Stadtwerke Münster als Betreiberin. Über die erneute Erteilung einer Betriebserlaubnis, so Pressesprecherin Daniela van der Pütten, entscheide die Bezirksregierung Münster.

Befristete Betriebserlaubnis nicht verlängert

Zum 1. Oktober hatte die Bezirksregierung die zunächst auf ein Jahr befristete Betriebserlaubnis wegen Überschreitung der Lärmgrenzwerte nicht verlängert. Die Stadtwerke beauftragten daraufhin den Hersteller, den Technologiekonzern General Electric, mit der Reparatur. „Diese ist inzwischen abgeschlossen“, so Sprecherin van der Pütten.

Der Reparatur sei ein umfassender Messzyklus erfolgt, die Messergebnisse für den Tag- sowie für den Nachbetrieb seien sodann zwecks Auswertung und Aufarbeitung zu einem Gutachter gegangen. Der wiederum erstellt zwei Berichte, von denen laut Stadtwerke einer bereits bei der Bezirksregierung vorliegt, der andere noch nicht. Auf der Basis beider Berichte, so das Prozedere, entscheidet die Bezirksregierung dann über die Betriebserlaubnis.

Finanzieller Schaden

Was den finanziellen Schaden betrifft, der durch den Ausfall des Windrades entstanden ist und weiterhin entsteht, sind die Stadtwerke nach eigenem Bekunden „im Gespräch mit General Electric, um die Details zu regeln“. Man gehe aber davon aus, so die Sprecherin, dass der Schaden komplett vom Hersteller getragen werden.

Das sagt der Hersteller zum Schaden

Der Hersteller seinerseits macht zu der Frage, worin der Schaden genau besteht, keine Angaben. Auf Anfrage unserer Zeitung gab Dominic Beyer, Pressesprecher des Unternehmens mit Sitz in Mannheim, eine nichtssagende Auskunft: General Electric „verfügt über engagierte Teams, die aktiv mit unseren Kunden zusammenarbeiten, auf ihre Bedürfnisse eingehen und ein breites Spektrum von Aspekten der Turbinenfunktionalität abdecken. Die gesamte Windindustrie steht vor den gleichen Herausforderungen und technologischen Zielen. Wir verfolgen einen systemischen Ansatz und arbeiten ständig daran, die Vorgaben unserer Kunden und die gesetzlichen Anforderungen an die Geräuschemissionen zu erfüllen und einzuhalten.“

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