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Wohnungssuche

Notunterkunft für Studierende ist ausgebucht

Münster

Der Druck auf dem Wohnungsmarkt nimmt traditionell zum Semesterstart zu. Laut Madita Fester, AStA-Vorsitzende, sei eine Gruppe Studierender besonders stark betroffen.

Knapp sechs Quadratmeter groß sind die Notunterkünfte des Studierendenwerkes. 15 wurden angeboten und waren schnell vergriffen. Pro Monat müssen die Studierenden hierfür 150 Euro bezahlen. Foto: Matthias Ahlke

Vor zwei Wochen kam Ali Mohammadi zum Physik-Master-Studium nach Münster – ohne eine Wohnung zu haben. Nun wohnt der 26-jährige Iraner in einer Notunterkunft in der Wohnanlage des Studierendenwerks Wilhelmskamp an der Steinfurter Straße. Nur ein Stofftuch trennt sein circa sechs Quadratmeter großes Abteil vom Nachbarn. Darin: eine ausrangierter Schrank, ein altes Klappbett und ein abgenutzter Tisch: „Die Wohnungspreise sind viel zu hoch, mein Budget liegt bei 200 Euro, hoffentlich werde ich bald etwas Passendes finden“, sagt Mohammadi. Insgesamt 15 Plätze stellt das Studierendenwerk in der Notunterkunft bereit. Momentan sind alle Betten, die fünf Euro pro Nacht kosten, belegt.

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