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Erstis stehen in den Startlöchern

Das muss man als Studi in Münster erlebt haben . . .

Münster

Das Wintersemester steht in den Startlöchern, zahlreiche neue Studierende kommen in die Domstadt. Worauf können sich die Studis in den kommenden Jahren freuen? Ein Guide. 

Kunst, Kultur, Sport und Natur: Münster als Studenten-Stadt hat viel zu bieten, Langeweile kann hier gar nicht aufkommen. Das Wintersemester startet aktuell mit den Orientierungswochen der Fachschaften. Foto: Klaus Meyer

Das pure Leben kehrt in die Stadt zurück: Das Wintersemester beginnt und damit kommen über 13 000 neue Studierende von WWU und FH nach Münster. Viele kommen gar nicht aus der Domstadt, sind aktuell vielleicht noch auf Wohnungssuche. Worauf sie sich in den nächsten Jahren freuen dürfen, haben wir hier zusammengefasst.

Der Uni-Alltag beginnt schon vor den ersten Vorlesungen: Die Orientierungswoche (O-Woche) bietet nicht nur Informationen über Räumlichkeiten, Formalitäten und Studienordnung der kommenden Jahre, sie sorgt im Optimalfall auch dafür, dass erste Kontakte und neue Freundschaften geknüpft werden können. Das Programm für den jeweiligen Fachbereich gibt es online oder in den sozialen Medien.

Einschreibungen werden schon jetzt für den „Kneipenbachelor“ am 24. Oktober angenommen. Den ersten Abschluss machen Studis somit schon an einem Montag. Für jede angesteuerte Bar, in der ein Getränk getrunken wird, gibt es einen Stempel – zehn Stück ergeben den ersten Bachelor-Abschluss. Auch hier gilt: Spaß first, das Lernen kommt noch früh genug.

In der Jüdefelderstraße gibt es viele Kneipen und Bars. Foto: dpa

Bars und Kneipen

Wer an diesem Tag keine Zeit hat, aber dennoch Freude am Ausgehen in Kneipen und Bars hat, dem empfiehlt sich ein Gang durch die Jüdefelderstraße. Besonders beliebt unter Studierenden ist die „akademische Bieranstalt“ Cavete, die Davidwache oder die Destille. Vorsicht: Letztere hat einige Eigenarten zu bieten.

Aber genug der kühlen Getränke, die Westfalen-Metropole hat noch viel mehr zu bieten. Klar, jeder Münster-Studi braucht eine Leeze (zu Deutsch: Fahrrad). Eine Anlaufstelle ist die Fietsenbörse. Der monatliche Fahrradmarkt in der Hafenstraße bietet eine Auswahl von über 500 Drahteseln zu fairen Preisen an. Weitere Tipps: Ein gutes Fahrradschloss sollte mindestens an einer Laterne befestigt werden, und über den „Fahrrad-Highway“ – der Promenade – geht es immer am Schnellsten von A nach B.

Viele Angebote am Aasee

Über diese ist auch der Aasee zu erreichen – der „Place to be“ in warmen Sommermonaten und lauen Abendstunden: Grillen, Picknicken, Flunkyball spielen oder sogar mit der Yachtschule Overschmidt einen Segelschein auf dem Gewässer machen – alle Türen stehen offen. Aber Vorsicht: Schwimmen im Aasee ist nicht erlaubt und auch nicht zu empfehlen, dieser Witz wird das Studium begleiten.

Studenten genießen gern am Aasee die Sonne.  Foto: dpa

Nur einige Meter weiter liegt das „Gasolin“ – ein uriges Café an der Aegidiistraße. Ansonsten schätzen Studierende den Kaffee im „Teilchen & Beschleuniger“ an der Wolbecker Straße, die Atmosphäre in der „Pension Schmidt“, die freundliche Bedienung vom „Bäcker am H1“ oder einen Abstecher in das benachbarte Café Malik – von dort ist auch das Schloss zu sehen.

Uni-Gebäude in der ganzen Stadt

Nicht alle, aber manche haben das Glück und dürfen zu Vorlesungen das Fürstbischöfliche Schloss besuchen. Eine Veranstaltung im S10 im vierten Obergeschoss ist zwar mit einigem Treppensteigen verbunden, bietet aber eine spezielle Atmosphäre. Stichwort Uni-Gebäude: In dieser Aufzählung dürfen die Bibliotheken nicht fehlen. Die meisten Pauker steuern die Zentralbibliothek am Krummen Timpen an – direkt neben den Juristen.

Lernen macht hungrig, ein Abstecher in die Mensen ist nicht nur kostengünstiger, sondern kann direkt mit Freunden aus der O-Woche verbunden werden. Unser Ausgehtipp: Die Mensa am Aasee.

Münster, Schloss, Universität, Uni; Foto: Klaus Meyer Foto: Klaus Meyer

Münster ist aber auch Sport. Wer diese Atmosphäre aufsaugen möchte, sollte ein Heimspiel von Preußen Münster oder den WWU Baskets besuchen, wer lieber selbst aktiv werden möchte, kann sich beim Hochschulsport umhören: Ob Volleyball, Ballett oder Fechten – über 100 Angebote bieten eine große Auswahl (hochschulsport­muenster.de). Empfehlung: Bei den Anmeldungen nicht zu lange zögern.

Eine gute Feier gehört zum Studienalltag einfach dazu. Foto: dpa

Feiern im „Schaf“ oder am Hawerkamp

Last but not least: Eine gute Feier gehört zum Studienalltag einfach dazu. Der Mittwoch als „Sprittwoch“ hat sich genauso etabliert wie der Donnerstag als „studentischer Freitag“. Dann wird es im „Schwarzen Schaf“ in der Innenstadt voll. Ein Muss sind auch die Clubs am Hawerkamp und natürlich das Jovel. Erste Einblicke ins Cuba Nova gibt es traditionell in der O-Woche, im Sommer lockt vor allem der Coconut Beach an.

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