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Gremmendorfer Großprojekt

York-Quartier: 2022 ziehen Studenten ein

Münster

Neuer Wohnraum in Sicht: Die Entwicklung des York-Quartiers kommt voran. 2022 werden 72 Wohnungen für Studenten fertig. Von 750 Wohnungen im Quartier „Gartenwohnen“ sind bereits 600 im Bau.

Von Martin Kalitschke

Im York-Quartier wird bereits eifrig gebaut. Unter anderem entsteht dort eine zweigeschossige Kita. Foto: Wohn- und Stadtbau

Die Entwicklung des York-Quartiers, eines der größten Wohnungsbauprojekte in Münster, macht Fortschritte. Wie der Geschäftsführer des städtischen Wohnungsbauunternehmens Wohn- und Stadtbau, Dr. Christian Jäger, am Freitag auf der Bilanzpressekonferenz erklärte, können im September 2022 am Gremmendorfer Essexweg 72 Studentenwohnungen bezogen werden.

Auch sonst kämen die dortigen Projekte der Wohn- und Stadtbau gut voran, so Jäger. Auf dem ehemaligen Gelände der York-Kaserne seien im Quartier „Gartenwohnen“ fast 600 der insgesamt rund 750 Wohnungen im Bau, außerdem eine Kita sowie ein Teilhabezentrum mit integrativem Café. Zudem habe die Detailplanung für weitere Wohnungsbauvorhaben am Sussexweg, Kentweg, Surreyweg und Norfolkweg begonnen – alle befinden sich ebenfalls im York-Quartier.

"Wohnen mit Aussicht" in Gievenbeck

Auch auf dem Gelände der früheren Oxford-Kaserne in Gievenbeck gehe die Entwicklung voran. Dort erfolgte bereits im April der Baubeginn für das Projekt „Wohnen mit Aussicht“ mit 160 Wohnungen. Aktuell laufen hier zudem die Planungen für 104 geförderte Wohnungen, 40 Eigentumswohnungen und einen Nachbarschaftstreff, berichtete Jäger weiter.

„Die Fortschritte auf unseren Baustellen machen Spaß. Alle ziehen gut mit“, betont der Geschäftsführer. Erfreuliche Nachricht aus Sicht der Wohn- und Stadtbau: „Die Bauleistungen konnten 2020 überwiegend auf dem erwarteten Preisniveau vergeben werden.“ Die Entwicklung der Preise nach oben sei allerdings inzwischen „spürbar“. Sie stelle die Planer der Wohn- und Stadtbau immer wieder vor Herausforderungen, unterstrich Jäger.

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