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Installation ab Herbst

Zehn neue Standorte für den Leezenflow

Münster

Zehn neue Standorte für den Leezenflow stehen fest. Die neuen Grüne-Welle-Assistenten für Radfahrende sollen im Herbst installiert werden – mit Schwerpunkt an den Velorouten.

Leezenflow Promenade Hörsterstraße Foto: Pjer Biederstädt

Im Februar beauftragte der Rat der Stadt Münster die Verwaltung, weitere Standorte für das Leezenflow-System, dem Grüne-Welle-Assistenten für den Radverkehr, zu prüfen. Mittlerweile stehen zehn neue Leezenflow-Standorte fest, die in den nächsten Wochen den Bezirksvertretungen Münster Mitte und Münster Südost sowie dem Ausschuss für Verkehr und Mobilität vorgestellt werden, teilt die Stadt mit.

Die Standortwahl erfolgte vor allem unter Berücksichtigung des Verlaufs der Velorouten, aber auch im Hinblick auf verkehrstechnische Voraussetzungen, die Verkehrssicherheit und die Stadtgestaltung. Neben einem Leezenflow im Bereich der Kreuzung Hörstertor (1) in südlicher Fahrtrichtung werden ebenfalls an der Promenade an der Kreuzung Neutor (2/3) in beiden Fahrtrichtungen je ein Grüne-Welle-Assistent installiert.

Prototyp am Hörstertor derzeit defekt

Die weiteren vorgeschlagenen Standorte befinden sich entlang verschiedener Velorouten: an den Kreuzungsbereichen Steinfurter Straße und Grevener Straße (4), Neutor und Lazarettstraße (5), Weseler Straße und Koldering (6), Salzstraße und Von-Vincke-Straße (7) (jeweils stadtauswärts), Albersloher Weg und Umgehungsstraße (8), Warendorfer Straße und Ring (9) sowie Warendorfer Straße und Piusallee (10) (jeweils stadteinwärts). Der Ausbau weiterer Leezenflow-Systeme wird durch das Programm „Modellprojekte Smart Cities“ vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert und startet nach aktuellen Planungen im Herbst 2022.

Die neuen geplanten Standorte für den Leezenflow Foto: Stadt Münster

Die Idee zum Leezenflow, der mit Hilfe einer digitalen Anzeige den Radverkehr in Fluss hält und das Radfahren komfortabler gestaltet, entstand im Jahr 2019 aus der Bürgerschaft beim „Münster-Hack“, einer Ideenschmiede junger Technologie-Begeisterter. Der seit Mai 2021 installierte Prototyp am Hörstertor wurde am Osterwochenende beschädigt und ist aktuell in Reparatur. Die Stadt hofft, dass der Leezenflow so schnell wie möglich wieder genutzt werden kann und bittet um Geduld.

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